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Das Louis Vuitton Hotel wird zur Feier des 130-jährigen Bestehens des Monogramms eröffnet

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Das Louis Vuitton Hotel wird zur Feier des 130-jährigen Bestehens des Monogramms eröffnet

Was wäre, wenn bei Ihrem nächsten Check-in in London eine Seite der Modegeschichte dabei wäre – und alles mit einem Monogramm versehen wäre?

Anlässlich des 130-jährigen Bestehens seines bekanntesten Motivs Louis Vuitton ist mit einem ausgesprochen schicken Vorschlag in Mayfair gelandet: einem vergänglichen Stadthaushotel, das das sagenumwobene Gepäck der Marke in völlig immersive Räume verwandelt. Das Louis Vuitton Hotel ist vom 24. April bis zum 21. Juni am Berkeley Square 28 für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet weniger ein Bett für die Nacht als vielmehr den Eintritt in das glänzende, weltumspannende Universum des Hauses. Es ist auch das Neueste in einer Reihe von Monogram-Jubiläums-Drops für 2026 – nach früheren Veröffentlichungen in limitierter Auflage und überarbeiteten Klassikern, die die Leinwand stillschweigend wieder zu einer der finanzierbarsten Visitenkarten der Mode machen.

Die Prämisse ist ordentlich. Georges Vuitton schuf das Monogramm 1896 als Hommage an seinen Vater; 130 Jahre später wird es Raum für Raum ausgepackt. Gäste betreten die Keepall-Lobby – eine Anspielung auf die Reisetasche von 1930, die das Reisen mit ihrer faltbaren Leichtigkeit, die man einfach in den Kofferraum werfen kann, neu definierte –, bevor sie durch eine Reihe von Räumen gehen, die den größten Hits des Hauses gewidmet sind: Speedy, Alma, Noé, Neverfull. Jedes wird sowohl als Accessoire als auch als Artefakt behandelt, mit gerade genug Theater, um zu verhindern, dass sich die Dinge wie ein Museum anfühlen.

Im Obergeschoss lehnt sich das Café Alma an den Pariser Flair an, ohne dabei den Londoner Stil zu verlieren. Von 11 bis 15 Uhr gibt es ein straffes Zwei-Gänge-Déjeuner, gefolgt von Nachmittagstee (selbstverständlich richtig serviert) und einem lockereren „Monogram Moments“-Menü mit Kaffee, Champagner und verspielter britischer Patisserie für diejenigen, die vom Berkeley Square herkommen. Es ist zivilisiert, aber nicht steif.

Der Speedy Room im zweiten Stock kommt einem traditionellen Hotelaufenthalt am nächsten – lichtdurchflutet, gemütlich und mit dem kompakten Symbol ausgestattet, das die Bewegungsbesessenheit der 1930er Jahre widerspiegelt. Nebenan der Speedy P9 Safe Room, realisiert unten Pharrell WilliamsDie kreative Leitung geht voll in die golddurchtränkte Fantasie ein und stellt das 180-Schritte-Handwerk hinter einer einzelnen Tasche in den Mittelpunkt.

Unten geht es in der Bar Noé entspannter zu. Tagsüber sind es nur knusprige Flöten; Abends (Donnerstag bis Samstag) dominieren DJs und Cocktails und basteln an der Tasche aus dem Jahr 1932, die ursprünglich für fünf Flaschen Champagner gedacht war. Denken Sie an Praktikabilität, aber machen Sie es zum Nachtleben.

Es gibt auch einen sehr cleveren Care-Service-Bereich, in dem Kunden ihre eigenen Louis Vuitton-Stücke zur Restaurierung oder zum Aufbringen exklusiver heißgeprägter Aufnäher abgeben können – eine Erinnerung daran, dass die „Kunst des Reisens“ hier nicht nur ästhetischer Natur ist, sondern auch auf Langlebigkeit ausgelegt ist.

Dies ist ein Hotel, in dem man nicht wirklich schlafen kann (eher nippen, genießen und absorbieren), das man aber nicht verlassen möchte. Es ist wirklich alles sehr Louis Vuitton. Verpassen Sie es nicht.

Fotografie von Annabel Elston.

louisvuitton.com

Quelle

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