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Im Senegal findet abgelegte Kleidung neues Leben

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Im Senegal findet abgelegte Kleidung neues Leben

Das indigene Volk der Diola aus der Casamance im Süden Senegals glaubt, dass die Geister des Lebens in Le Bois Sacrés, dem „Heiligen Hain“, wohnen. Diese verehrten Mangrovenwälder dienen seit langem als Orte ritueller Rituale.

Eine Manifestation dieser spirituellen Welt ist der Kumpo, eine mythische Figur, die in getrocknete Palmblätter gehüllt ist und für einen wirbelnden, jenseitigen Tanz bekannt ist. Der Kumpo, der aus Le Bois Sacrés hervorgeht, gilt als Kraft der Erneuerung; eine Präsenz, die die Gemeinschaft versammelt und vor Schaden schützt.

Heutzutage wird dieses lebenswichtige, bewaldete Ökosystem zunehmend durch die Trümmer von Fast Fashion und Plastikmüll bedroht, die mit der Flut an die Küste gespült werden.

In Anlehnung an den Geist von Kumpo holen sich einige afrikanische Designer weggeworfene Kleidung zurück, hauchen verlassenen Kleidungsstücken neues Leben ein oder reduzieren den Abfall insgesamt, indem sie zu traditionellen Techniken zurückkehren, mit indigenen Textilien arbeiten oder beides kombinieren. Dabei fordern sie die Exzesse der Mode heraus und pflegen gleichzeitig die Gemeinschaften und kulturellen Traditionen, die ihre Arbeit prägen.

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