- Der Cloudflare-Bericht skizziert die größten Probleme, die das globale Internet im Jahr 2025 betreffen
- Stromausfälle gehörten nach wie vor zu den schnellsten Möglichkeiten, Regionen vom Netz zu nehmen, und Wetterereignisse überforderten immer wieder Infrastrukturen, die nie für extreme Wetterbedingungen ausgelegt waren
- Kabelschäden sorgten weiterhin für Störungen in ganzen Ländern und führten zu überraschend kleinen physischen Ausfällen
Die Internetkonnektivität im Jahr 2025 zeigte in mehreren Regionen häufige und sichtbare Ausfälle. Ein neuer, umfassender Bericht beleuchtet einige der größten Probleme im Jahr 2025
Die von Cloudflare im Laufe des Jahres zusammengestellten Verkehrsdaten verzeichneten mehr als 180 größere Störungen, wobei das letzte Quartal eher früher beobachtete Muster als ungewöhnliche Anomalien widerspiegelte.
Cloudflare stellte fest, dass diese Vorfälle sowohl Entwicklungs- als auch fortgeschrittene Netzwerke betrafen und Annahmen über Redundanz und Ausfallsicherheit in Frage stellten.
Energiesysteme sind ein kritischer Schwachpunkt
Aufzeichnungen von Ende 2025 zeigen, dass alltägliche Infrastrukturschwächen weiterhin die außergewöhnlichen Ursachen überwogen.
Stromausfälle führten immer wieder zu plötzlichen Einbrüchen in der Internetverfügbarkeit, wie beispielsweise einem Übertragungsleitungsfehler in der Dominikanischen Republik, der zu einem landesweiten Stromausfall eskalierte und den Internetverkehr über längere Zeiträume um etwa die Hälfte einschränkte.
In Kenia kam es nach der Instabilität der regionalen Stromverbindung mit Uganda zu einer eingeschränkten Konnektivität, deren Auswirkungen außerhalb von Großstädten stundenlang anhielten, und in der Ukraine beschädigten Drohnenangriffe Energieanlagen in der Nähe von Odessa, was zu lokalen Ausfällen und anhaltenden Verkehrseinbußen während der Reparaturarbeiten führte.
Diese Ereignisse zeigten, wie eng der Internetzugang an die fragile Energieinfrastruktur gekoppelt war.
Extreme Wetterbedingungen verschärften die bestehenden Schwachstellen in mehreren Regionen. Ende Oktober 2025 wurde Jamaika von Hurrikan Melissa heimgesucht, der den Internetverkehr sofort halbierte und aufgrund von Infrastrukturschäden tagelang unterdrückte.
Zyklon Senyar verursachte Überschwemmungen und Erdrutsche in Teilen Sri Lankas und Indonesiens und verursachte außerhalb der großen städtischen Zentren Verkehrsverluste von fast 95 %.
Glasfaserkürzungen führten zu weiteren Belastungen, da wiederholte Schäden an internationalen Kabeln den Betrieb in Haiti, Pakistan, Kamerun und den Nachbarländern unterbrachen.
Solche Vorfälle zeigten, wie physische Belastung weiterhin die globale Konnektivität untergräbt. Allerdings waren nicht alle Störungen auf externe Schocks oder Umweltschäden zurückzuführen.
Bei Netzwerkbetreibern kam es zu Ausfällen, die auf interne technische Störungen zurückzuführen waren, darunter Routing-Entzüge und DNS-Ausfälle.
Anbieter im Vereinigten Königreich, in Italien, Israel und Indonesien verzeichneten trotz intakter zugrunde liegender Netzwerke Dienstverluste, die den Nutzern völlig vorkamen.
Auch auf großen Cloud-Plattformen kam es zu Vorfällen, die die Anwendungsverfügbarkeit in verschiedenen Regionen verringerten, was zeigt, wie zentralisierte Abhängigkeiten lokale Ausfälle verstärken können.
Die von der Regierung verordneten Schließungen blieben in diesem Zeitraum begrenzt, wobei Tansania der auffälligste Fall der wahlbedingten Unruhen war.
Stattdessen waren die meisten Störungen eher auf routinemäßige Betriebsprobleme als auf absichtliche Einschränkungen zurückzuführen, und die Echtzeitüberwachung half dabei, diese Ausfälle zu dokumentieren, auch wenn die Transparenz seitens der Betreiber inkonsistent blieb.
Die Ereignisse Ende 2025 deuten darauf hin, dass die Zuverlässigkeit des Internets weiterhin mehr von grundlegenden physischen Systemen als von einem fortschrittlichen Netzwerkdesign abhängt.
Jahrzehntelange Investitionen haben vorhersehbare Fehlermöglichkeiten nicht beseitigt, und das Fortbestehen dieser Schwächen wirft die Frage auf, ob die bestehenden Ansätze ausreichend sind.
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