„Eine sehr ungewöhnliche Bitte“: Der israelische Präsident Isaac Herzog sagte, er werde sich nur auf Israels „beste Interessen“ konzentrieren, wenn er den Antrag von Premierminister Benjamin Netanyahu auf Begnadigung wegen Korruptionsvorwürfen abwäge. Yossi Mekelberg, Senior Consulting Fellow bei Chatham House, argumentiert, dass es dabei sowohl um die Integrität der Justiz, die Gewaltenteilung und eine tief vernarbte Nation als auch um die Seele der israelischen Demokratie geht. „Die Vorstellung, dass Netanjahu tatsächlich weiterhin Premierminister sein und gleichzeitig einen Korruptionsfall stoppen kann, ist völlig inakzeptabel“, bekräftigt Mekelberg. Wenn Herzog einer Begnadigung zustimmt, „wird er wahrscheinlich die liberale Demokratie Israels und die Unabhängigkeit der Justiz gefährden.“
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Start Nachrichten Mekelberg: Netanyahus Begnadigungsantrag bedroht die Unabhängigkeit der Justiz und Israels als liberale...



