- Das Yangwang U7 wird das erste Modell sein, das die neue Blade Battery-Technologie nutzt
- Das Unternehmen gibt an, dass Blade 2.0 mit einer einzigen Ladung mehr als 625 Meilen zurücklegen kann
- BYD arbeitet an leistungsstarken Elektrofahrzeugen, die zudem über eine enorme Reichweite verfügen
Der chinesische Automobilriese BYD gibt sich nicht damit zufrieden, weltweit führend im Verkauf von Elektrofahrzeugen zu sein, sondern wird auf einer „Disruptive Technology“, die sogar diese Woche in China stattfinden soll, alles über die nächste Generation seiner Batterie- und Ladesysteme enthüllen.
In den sozialen Medien veröffentlicht das Unternehmen bereits Leckerbissen, darunter die Tatsache, dass der Yangwang U7 das erste Hochleistungs-Elektrofahrzeug aus dem Hause BYD sein wird, das die zweite Generation seiner fortschrittlichen Blade-Batterietechnologie erhält.
Das Unternehmen gibt an, dass das leistungsstarke Elektrofahrzeug mit vier Motoren mit einer einzigen Ladung eine maximale Reichweite von 1.006 km (625 Meilen) erreichen kann, gemäß Chinas CTLC-Teststandard (über Car News China).
Bereinigt um den strengeren WLTP-Zyklus in Europa und die EPA-Bewertung Nordamerikas liegen diese Zahlen immer noch bei etwa 559 Meilen bzw. 450 Meilen – was ihn mit Sicherheit zum Elektrofahrzeug mit der größten Reichweite auf dem Markt macht.
Zusätzlich zum Yangwang U7 plant BYD die Einführung der Blade Battery 2.0 in einer Reihe von Denza-Modellen sowie im BYD Seal 07, dem Sealion 06 und einem kürzlich angekündigten siebensitzigen SUV Great Tang (siehe Bild unten), das Modelle wie Kia, Hyundai und Volvo klar im Visier hat.
Selbst in diesem riesigen Luxus-Crossover behauptet der chinesische Autohersteller, dass seine kommende Batterietechnologie in der Lage sein wird, nach dem CTLC-Teststandard 590 Meilen zurückzulegen, was über 200 Meilen mehr ist als beispielsweise der Kia EV9.
BYD gibt sich nicht damit zufrieden, einfach nur extrem energiedichte EV-Batterien zu produzieren, sondern hat auch an seinem Megawatt-Netzwerk „Flash Charging“ gearbeitet, das in der Lage ist, bis zu 1.500 kW Strom an kompatible EV-Batterien zu liefern.
Für Modelle, die mit der Blade Battery 2.0-Technologie ausgestattet werden sollen, wurden Ladezeiten von 10–70 % angegeben, wobei das Yangwang U7 Berichten zufolge nur vier Minuten und 54 Sekunden benötigte, um den oben genannten Ladezustand zu erreichen.
In Europa und den USA eine Ladestation zu finden, die nur 350 kW liefert, ist schwierig genug, aber BYD sagt, dass es in diesem Jahr 20.000 seiner innovativen Flash-Ladestationen im Tankstellenstil in China einführen wird.
Analyse: Es liegt an der Chemie

Der relevanteste Punkt hierbei ist nicht die Tatsache, dass es BYD zusammen mit dem chinesischen Batterieriesen CATL gelungen ist, die Energiedichte, Laderaten und Langlebigkeit ihrer EV-Batteriepakete zu verbessern. Dies geschah mithilfe einer Lithium-Eisenphosphat-Batteriechemie.
Während Konkurrenten teurere Nickel-Mangan-Kobalt-Kathoden (NMC) erforschen oder auf die Einführung massenproduzierter Festkörperbatterien warten, hat BYD seine relativ kostengünstige LFP-Technologie schrittweise verbessert, um mit den Statistiken teurerer Alternativen mitzuhalten.
Den Fortschritten nach zu urteilen, gibt es hier wahrscheinlich noch mehr Raum für Verbesserungen, was die Tür dafür öffnen könnte, dass die Blade Battery 2.0-Technologie schließlich auch in die günstigeren BYD-Modelle für den Massenmarkt eindringt, sowohl in China als auch darüber hinaus.
Derzeit kann der BYD Seal laut WLTP-Tests in Großbritannien mit einer einzigen Ladung bis zu 345 Meilen zurücklegen. Aber mit der Batterie der zweiten Generation könnten diese Werte auf über 400 Meilen steigen, wenn nicht sogar mehr.
Darüber hinaus können künftige Besitzer auch das Ultraschnellladen nutzen, wodurch die Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen besser mit Tankstopps in Einklang gebracht werden.
Wenn die Infrastruktur aufgebaut werden kann, wird sich die Einstellung der Kunden zur Elektrifizierung dramatisch verändern.
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