In den Niyamgiri-Hügeln in Odisha, Indien, Weiblichkeit des Heiligen Niyamgiri Im Mittelpunkt stehen die Dongria Kondh, eine indigene Adivasi-Gemeinschaft, deren Identität, Spiritualität und Lebensunterhalt eng mit den bewaldeten Bergen verbunden sind, in denen sie leben.
Für die Dongria Kondh ist Niyamgiri heilig – verstanden als Vorfahr und Quelle des Lebens. Frauen spielen eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser Beziehung. Sie vermitteln generationsübergreifendes Wissen über das Land und seine Ressourcen und gehören oft zu den sichtbarsten Verwaltern und Verteidigern der Berge der Gemeinschaft.
Dongria-Kondh-Frauen bewegen sich durch diese Landschaft mit der Vertrautheit tiefer Zugehörigkeit. Ihre Identität drückt sich im Alltag durch Kleidung, Haltung und Rituale sowie in der Arbeit aus, die Felder zu pflegen, Waldprodukte zu sammeln und das Gemeinschaftsleben aufrechtzuerhalten. Die Präsenz der Frauen spiegelt eine umfassendere, vor Ort verankerte Ökologie der Fürsorge und des Widerstands wider.



