- Cambricon plant, im nächsten Jahr 500.000 KI-Beschleunigerchips zu produzieren
- Auf die Modelle Siyuan 590 und 690 entfallen 300.000 Einheiten
- Die aktuellen Renditen bleiben mit nur 20 % extrem niedrig
Der chinesische Chiphersteller Cambricon Technologies will die KI-Chipproduktion im Jahr 2026 verdreifachen und so die entstandene Lücke schließen NvidiaRückzug aus dem chinesischen Markt.
Bloomberg Berichte dass das Unternehmen beabsichtigt, im nächsten Jahr etwa 500.000 KI-Beschleunigerchips zu produzieren, wobei 300.000 Einheiten aus den Hauptmodellen Siyuan 590 und 690 bestehen.
Dies stellt einen starken Anstieg gegenüber den im Jahr 2025 erwarteten rund 142.000 Einheiten dar, dennoch steht Cambricon immer noch vor großen Herausforderungen bei der Herstellung.
Herstellungsherausforderungen und Ertragsbeschränkungen
Die gemeldete Ausbeute für die 590er- und 690er-Chips liegt bei lediglich 20 %, was bedeutet, dass nur jeder fünfte produzierte Chip verwendbar ist.
Selbst wenn bei Semiconductor Manufacturing International Kapazitäten zur Verfügung stehen, könnte die effektive Produktion weit unter den Prognosen liegen.
Im Vergleich dazu erreicht die 2-nm-Technologie von TSMC, die den Fähigkeiten von SMIC sieben Generationen voraus ist, eine Ausbeute von 60 %, was die Effizienzlücke verdeutlicht.
Speicherknappheit, einschließlich HBM- und LPDDR-Komponenten, gefährdet die Fähigkeit, Produktionsziele zu erreichen, und verlangsamt möglicherweise die Lieferung an Rechenzentrumskunden.
Der Schritt von Cambricon erfolgt, da chinesische Unternehmen wie Alibaba und ByteDance zunehmend lokale Lieferanten bevorzugen.
Sie werden durch die Anreize der chinesischen Regierung unterstützt, Chinas Halbleiterunabhängigkeit zu stärken.
Der gemeldete Umsatz von Cambricon stieg im letzten Quartal um das Vierzehnfache, was eine starke Inlandsnachfrage und das Vertrauen der Anleger zeigt.
Allerdings wird Cambricon durch diesen Plan in direkte Konkurrenz zum Technologieriesen Huawei geraten, der seine Chipproduktion verdoppeln will, was den Druck auf Cambricon erhöht.
Beide Unternehmen konkurrieren um ähnliche Wafer und Fertigungsressourcen, was zu Engpässen führt, die die Geschwindigkeit und den Umfang der Produktion einschränken könnten.
Die Strategie von Cambricon stützt sich stark auf den „N+2“-7-nm-Prozessknoten bei SMIC, aber ob er eine groß angelegte Fertigung aufrechterhalten kann, bleibt ungewiss.
Handelsbeschränkungen und Chip-Embargos im vergangenen Jahr haben den Zugang zu hochwertiger KI-Hardware eingeschränkt, sodass inländische Alternativen für nationale KI-Ambitionen unerlässlich sind.
Die Kluft zwischen Chinas aktueller Halbleitertechnologie und westlichen Konkurrenten wie Nvidia, AMDUnd Intel bleibt erheblich.
Cambricons GPU Chips hinken in Leistung und Effizienz im Vergleich zu erstklassigen globalen Produkten immer noch weit hinterher.
CPU Arbeitslasten in chinesischen Rechenzentren können weiterhin auf die vorhandene Infrastruktur angewiesen sein, während KI-Beschleuniger skaliert werden.
Arbeitsplatz Die Integration dieser neuen Chips wird wahrscheinlich getestet, wenn sich die Unternehmen an lokale Hardwarebeschränkungen anpassen.
Bei neutraler Betrachtung zeigt die Expansion von Cambricon die wachsende strategische Bedeutung der heimischen KI-Chipproduktion.
Starke staatliche Unterstützung und eine steigende Inlandsnachfrage steigern die Dynamik, doch Ineffizienzen und Ressourcenkonkurrenz können ihr volles Potenzial einschränken.
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