Während Frankreich über einen umstrittenen Antisemitismus-Gesetzentwurf debattiert, begrüßt Oliver Farry Renaud Foucart, Wirtschaftswissenschaftler und Dozent an der Lancaster University, zu einer differenzierten und kritischen Untersuchung des sogenannten Yadan-Gesetzes. Aus wirtschaftlicher und institutioneller Sicht spricht er von drei konkurrierenden Imperativen: der dringenden Notwendigkeit, Antisemitismus zu bekämpfen, der Wahrung der Meinungsfreiheit und der Instrumentalisierung rechtlicher Instrumente in der Wahlpolitik. Er argumentiert, dass die Angst und die gelebte Realität des Antisemitismus in Frankreich zwar zutiefst legitim seien, die vorgeschlagene Gesetzgebung jedoch Gefahr laufe, weit über ihren erklärten Zweck hinauszugehen.
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