- Die Einführung von KI schreitet rasant voran, während die Governance-Rahmenbedingungen noch weitgehend unvollständig sind
- Produktivitätssteigerungen nehmen zu, da die Aufsichtsstrukturen nicht mithalten können
- Unternehmen investieren stark in KI-Tools ohne entsprechende Risikokontrollen
Der Einsatz von KI-Tools in großen Organisationen nimmt in einem Tempo zu, mit dem die Governance-Strukturen nur schwer mithalten können, warnen neue Untersuchungen.
Während viele Unternehmen diese Systeme mittlerweile in die täglichen Arbeitsabläufe integrieren, fehlt es einem großen Teil noch immer an formellen Rahmenwerken für das Management der damit verbundenen Risiken.
Den Zahlen von Gallagher zufolge haben 43 % der Unternehmen keine strukturierten KI-Risikomanagementprozesse eingeführt, was Bedenken hinsichtlich der Art und Weise aufkommen lässt, wie diese Systeme eingesetzt und überwacht werden.
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Die Aufsicht hinkt der Einführung hinterher
Diese Lücke wird im Vergleich zu umfassenderen Kommunikationsbemühungen noch deutlicher, da 56 % der Unternehmen ihre KI-Strategien bereits intern geteilt haben.
Dennoch haben nur 44 % Folgenabschätzungen im Zusammenhang mit der KI-Nutzung durchgeführt, was darauf hindeutet, dass die Kommunikation möglicherweise schneller voranschreitet als die tatsächlichen Aufsichtsmechanismen.
Der Vorstoß zur Einführung wird größtenteils durch gemeldete Effizienzverbesserungen im Zusammenhang mit Produktivitätstools beeinflusst, die auf KI basieren.
86 % der Unternehmen geben an, dass diese Technologien die Produktivität ihrer Mitarbeiter verbessert und ihre wachsende Rolle bei der betrieblichen Entscheidungsfindung gestärkt haben.
Dieser gemeldete Vorteil hat Unternehmen dazu ermutigt, in die Kompetenzentwicklung zu investieren. 47 % bieten mittlerweile Schulungen an, die den Mitarbeitern helfen sollen, KI-Tools effektiv zu nutzen.
Gleichzeitig haben 40 % der Unternehmen Rollen eingeführt, in denen KI einen zentralen Bestandteil der beruflichen Verantwortung darstellt.
Größere Zahlen deuten darauf hin, dass fast zwei Drittel der Unternehmen im vergangenen Jahr irgendeine Form von KI-Schulungen durchgeführt haben, was die anhaltende Dynamik bei der Anpassung der Belegschaft widerspiegelt.
Trotz zunehmender Abhängigkeit von der Automatisierung betonen Unternehmen weiterhin die Bedeutung des menschlichen Inputs in Bereichen, in denen KI nach wie vor begrenzt ist.
Mehrere Umfragen zeigen, dass Kreativität nach wie vor ein wesentlicher Grund für die Wahrung menschlicher Rollen ist.
Der Mensch bleibt weiterhin notwendig, da weiterhin eine direkte Kundeninteraktion und die Fähigkeit zur Bewältigung komplexer Probleme erforderlich sind, die automatisierte Systeme nicht unabhängig lösen können.
„Für viele globale Unternehmen befindet sich KI nicht mehr in der Testphase. Sie ist am Arbeitsplatz, formt Strategien und steigert die Produktivität … Sie kann sich wiederholende und manuelle Aufgaben bewältigen, wodurch Mitarbeiter weniger Zeit für untergeordnete Arbeiten haben und sich mehr auf das konzentrieren können, was wirklich wichtig ist: kreative Ideenfindung und Treffen mit Kunden“, sagte Ben Warren, Geschäftsführer von People Data, AI und Innovation bei Gallagher.
„Da Unternehmen ihren Einsatz von KI ausweiten, werden Risikoüberwachung und klare Richtlinien immer wichtiger. Insgesamt wird der langfristige Wert von KI von der Kombination technologischer Effizienz mit menschlicher Kreativität, Urteilsvermögen und Vertrauen abhängen.“
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