Die Twitch-Streamerin und Rapperin Aspen Kartier, mit bürgerlichem Namen Aspen Easterling, wurde verhaftet und wegen Tierquälerei angeklagt, nachdem ein verstörendes Video mit ihrem Hund im Internet weit verbreitet war. Nach Angaben der Polizei von Brookhaven wurde der 19-Jährige am Freitagabend festgenommen und in das DeKalb County Gefängnis gebracht. Die Behörden geben an, mehrere Beschwerden erhalten zu haben, nachdem das Video, das zu zeigen schien, wie Aspen während eines Livestreams grob mit ihrem Welpen umgeht, auf Social-Media-Plattformen die Runde machte. Der Clip löste bei Zuschauern und Tierschützern schnell Empörung aus und forderte sofortiges Handeln.Nach der öffentlichen Reaktion leitete die Polizei eine Untersuchung ein und sammelte genügend Beweise, um sowohl einen Durchsuchungsbefehl für Aspens Wohnsitz als auch einen Haftbefehl zu erwirken. Berichten zufolge nahmen Beamte sie während des Einsatzes gegen 21:30 Uhr fest. Der Fall erregte auch die Aufmerksamkeit von Twitch, das Aspen bis Ende März von der Plattform verbannte, während die Ermittlungen andauerten. Trotz der Gegenreaktion und rechtlichen Schwierigkeiten hat Aspen die Vorwürfe zurückgewiesen und darauf bestanden, dass ihr Hund nie verletzt wurde und sich in gutem Zustand befindet.
Virus-Twitch-Clip führt zu Festnahme und Ermittlungen wegen Tierquälerei
Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei dem im Video gezeigten Hund um einen drei Monate alten Maltipoo-Welpen. Als die Beamten Aspens Wohnung durchsuchten, wurde der Welpe im Haus gefunden „scheint bei guter Gesundheit zu sein.“ Die DeKalb County Animal Control reagierte ebenfalls vor Ort und übernahm vorsorglich das Sorgerecht für den Hund. Die Beamten haben keine weiteren Einzelheiten über den Zustand des Welpen bekannt gegeben oder ob weitere Anklagen erhoben werden könnten, da die Ermittlungen noch andauern.Das virale Video, das zeigt, wie der Welpe während eines Livestreams gepackt wird, trug maßgeblich dazu bei, den Fall ans Licht zu bringen. Zuschauer, die den Clip sahen, bezeichneten ihn als beunruhigend und viele meldeten ihn den Behörden und Tierschutzgruppen. Während einige Online-Nutzer strenge Strafen forderten, forderten andere die Menschen dazu auf, den Abschluss des Gerichtsverfahrens abzuwarten, bevor sie zu Schlussfolgerungen gelangen.Aspen hat den Missbrauch ihres Hundes öffentlich bestritten und erklärt, das Video sei aus dem Zusammenhang gerissen worden und ihr Haustier sei in Sicherheit. Polizeibeamte sagen jedoch, dass die Zahl der Beschwerden und die gesammelten Beweise ausreichten, um die Festnahme voranzutreiben. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch kein Verhandlungstermin bekannt gegeben, und Aspen hat kein Plädoyer eingereicht.Der Fall zeigt, wie schnell Online-Inhalte reale Konsequenzen haben können, insbesondere wenn es um Schadensvorwürfe geht. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen werden die Behörden feststellen, ob die Beweise den Vorwurf der Tierquälerei stützen. Bis dahin bleibt der Hund in der Obhut der Tierkontrolle und Aspen Kartiers Zukunft auf Twitch und anderen Plattformen bleibt ungewiss.


