- Neun von zehn britischen IT-Führungskräften erkennen Nachhaltigkeit als wachsende Geschäftspriorität an
- Zwei von drei machen sich Sorgen über steigende Kosten, die sie im Zuge der Nachhaltigkeitsbemühungen unter Druck setzen
- Die bevorstehende Nachhaltigkeitsberichterstattung könnte ihnen dabei helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen
Begrenzte Budgets behindern Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit, wie ein neuer Bericht von Flexera kurz nach Ende der COP30-Veranstaltung feststellte.
Die meisten (93 %) IT-Führungskräfte im Vereinigten Königreich geben an, dass sie Nachhaltigkeit als wachsende Geschäftspriorität betrachten, sehen sich jedoch mit Gegenwind bei ihren Technologie-Stacks konfrontiert und hindern sie im Allgemeinen daran, umweltfreundlicher zu werden.
Beispielsweise machen sich zwei von drei (68 %) Befragten Sorgen, dass steigende Cloud-Kosten ihr Budget einschränken. Die Hälfte (48 %) teilte außerdem mit, dass die Menge an Kosten- und Nutzungsdaten, die sie erhalten, sie überfordert.
Ist Nachhaltigkeit für Unternehmen zu teuer?
Cloud-, KI- und andere rechenzentrumsbezogene Dienste stehen weltweit bereits intensiv im Hinblick auf ihren Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen, wie z. B. Wasser zur Kühlung. Hohe Emissionen sind ebenfalls ein großes Problem für den Sektor, und obwohl Effizienzverbesserungen darauf abzielen, dies etwas zu verhindern, übersteigt die steigende Nachfrage diese Verbesserungen.
Die kommenden britischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards, die voraussichtlich im Jahr 2026 eingeführt werden, könnten eine detailliertere Berichterstattung über Klimarisiken, Energieverbrauch und Emissionen erfordern. Eine größere Transparenz könnte letztendlich dazu beitragen, dass IT-Führungskräfte fundiertere Entscheidungen treffen.
„Im Moment sehen sich IT-Führungskräfte mit steigenden Rechnungen und Daten konfrontiert, die kein klares Bild ergeben“, teilte Marlon Oliver, SVP EMEA bei Flexera, mit.
Da britische Unternehmen voraussichtlich von neuen Berichtsanforderungen betroffen sein werden, werden sie gezwungen sein, den Fußabdruck von Technologieaktivitäten zu berücksichtigen, der über Scope 1, die internen Emissionen, hinausgeht.
Während die Berichterstattung allein die steigende Kostenkrise nicht lösen wird, werden IT-Führungskräfte durch mehr Transparenz und Berichterstattung zumindest dabei unterstützt, fundiertere Entscheidungen über die von ihnen ausgewählten Partner zu treffen.
„Ohne vollständige Transparenz darüber, was ihr Technologiebestand kostet, verbraucht und ausstößt, können Unternehmen nicht klar nachweisen, ob Cloud- und KI-Investitionen ihre Klimaziele voranbringen oder untergraben“, schloss Oliver.
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