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Zum 50. Jahrestag von Apple erinnern wir uns an die Zeit, als ein Microsoft-Ingenieur Steve Jobs so verrückt machte, dass er das iPad erfand – GeekWire

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Zum 50. Jahrestag von Apple erinnern wir uns an die Zeit, als ein Microsoft-Ingenieur Steve Jobs so verrückt machte, dass er das iPad erfand – GeekWire

David Pogues neues Buch: „Apple: Die ersten 50 Jahre„ist vollgepackt mit Geschichten über die Rivalität zwischen Apple und Microsoft. Aber einer sticht aus der Masse heraus.

Ende 2005 nahm Steve Jobs an der 50. Geburtstagsfeier eines Microsoft-Ingenieurs teil, dem Ehemann einer Freundin seiner Frau, Laurene. Beim Abendessen hielt der Mann Jobs einen Vortrag darüber, wie Microsoft die Zukunft des Computers mit einem Tablet und einem Stift gelöst hatte.

Es war nicht das erste Mal, wie Pogue die Geschichte erzählt. Diesen Pitch hatte Jobs schon etwa zehn Mal von derselben Person gehört.

„Ich hatte es so satt, dass ich nach Hause kam und sagte: ‚Scheiß drauf, lass uns ihm zeigen, was ein Tablet wirklich sein kann‘“, sagte Jobs später, wie im Buch berichtet. Der Apple-Mitbegründer und CEO ging aufgeregt in das Apple-Meeting am Montagmorgen. „Wir müssen der Welt zeigen, wie man ein echtes Tablet herstellt“, sagte er seinem Team.

Für ihn bedeutete das, dass es keinen Stift gab: „Gott hat uns zehn Stifte gegeben“, sagte er und wedelte mit den Fingern.

Das letztendliche Ergebnis war das iPad, heißt es in der beliebten Apple-Überlieferung.

Die Geschichte ist eine von Dutzenden Microsoft-Anekdoten, die in Pogues epischem Buch erscheinen. In 50 Jahren Apple-Geschichte taucht Microsoft in fast jedem Kapitel auf und spielt jedes Mal eine andere Rolle – Kollaborateur, Nachahmer, existenzielle Bedrohung, unwahrscheinlicher Retter und gedemütigter Rivale.

Apple ist feiert heute sein 50-jähriges Jubiläum. Microsoft markiert sein eigenes vor einem Jahr. Und die eigentliche Frage ist nun, was für beide Unternehmen als nächstes kommt, in einer Zeit, in der KI die Branche ebenso grundlegend verändert wie die grafische Benutzeroberfläche in den 1980er Jahren.

Heutzutage herrscht bei Apple die weitverbreitete Auffassung vor, dass das Unternehmen in der KI-Branche eine Nebenrolle spielt. Microsoft, trotz seiner jüngste Kämpfehat sich strategischer positioniert, um vom KI-Boom zu profitieren.

Wenn Pogues Buch ein Leitfaden ist, ist das genau der Moment, in dem jemand in Cupertino möglicherweise so wütend ist, dass er etwas dagegen unternimmt.

Quelle

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