Die Pariser Staatsanwaltschaft kündigte am Dienstag vier weitere Festnahmen im Zusammenhang mit dem Terroranschlag an atemberaubender Raubüberfall am Louvre Museum im Oktober von einer Bande, die sich Juwelen im Wert von 102 Millionen Dollar erbeutete.
Die beiden festgenommenen Männer und zwei Frauen seien aus der Region Paris und seien zwischen 31 und 40 Jahre alt, sagte die Staatsanwältin Laure Beccuau, deren Büro die Ermittlungen leitet.
In ihrer Aussage ging nicht hervor, welche Rolle sie vermutlich gespielt haben der Diebstahl vom 19. Oktober. Die Polizei kann sie 96 Stunden lang zum Verhör festhalten.
Französische Medien berichten, dass einer der Festgenommenen, ein 39-Jähriger, der den Polizeidiensten bereits bekannt ist, vermutlich das vierte Mitglied des Teams ist, von dem angenommen wird, dass er den gewagten Raubüberfall bei Tageslicht verübt hat. Er stammt aus Aubervilliers, einem Vorort nördlich von Paris, zu dem andere Verdächtige Verbindungen haben.
Die anderen drei mutmaßlichen Mitglieder des sogenannten „Kommando“-Teams wurden zuvor festgenommen und werden vorläufig wegen Diebstahls durch eine organisierte Bande und krimineller Verschwörung angeklagt. Ihre DNA wurde am Tatort oder auf Gegenständen gefunden, die mit dem Raub in Verbindung stehen.

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Einer im Oktober festgenommenen Frau wird Mittäterschaft vorgeworfen.
Die Beute wurde nicht geborgen. Dazu gehören eine Halskette mit Diamanten und Smaragden, die Napoleon Kaiserin Marie-Louise schenkte, Juwelen, die an die Königinnen Marie-Amélie und Hortense aus dem 19. Jahrhundert gebunden waren, sowie die Perlen-Diamant-Tiara von Kaiserin Eugénie.
Dieses Foto zeigt das „Parure de la reine Marie-Amelie et de la Reine Hortense“ (Schmuckset von Königin Marie-Amelie und Königin Hortense), das am 14. Januar 2020 in der Apollon-Galerie im Louvre in Paris nach der Wiedereröffnung der Galerie nach zehnmonatigen Renovierungsarbeiten ausgestellt wurde.
STEPHANE DE SAKUTIN/AFP über Getty Images
Der Raub hat Aufmerksamkeit erregt über die Sicherheit im Louvredas meistbesuchte Museum der Welt.
Die Diebe brauchten weniger als acht Minuten, um in das Museum einzudringen und es zu verlassen. Mit einem Lastenaufzug gelangen wir zum Fenster des Gebäudes. Aufnahmen von Museumskameras zeigten, wie zwei in die reich verzierte Apollo-Galerie eindrangen, mit Scheibenschneidern in die Schmuckvitrinen schnitten und sich mit der Fundgrube davonmachten, während zwei Fahrer auf Motorrollern sie wegbrachten.
Später wurde außerhalb des Museums die mit Smaragden besetzte Kaiserkrone der Frau Napoleons III., Kaiserin Eugénie, gefunden, die mehr als 1.300 Diamanten enthielt.
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