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Ungarns Viktor Orbán räumt Niederlage ein und beendet 16 Jahre an der Macht: NPR

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Ungarns Viktor Orbán räumt Niederlage ein und beendet 16 Jahre an der Macht: NPR

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban kommt am 7. April zu einer Ansprache bei einer Veranstaltung zum „Tag der Freundschaft“ im MTK Sportpark in Budapest, Ungarn.

Attila Kisbenedek/AFP über Getty Images


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Attila Kisbenedek/AFP über Getty Images

Ungarische Wähler stellte sich heraus In den meisten Fällen seit dem Fall des Kommunismus in den 1990er Jahren haben sich die Befragten von der Fidesz-Partei des Ministerpräsidenten Viktor Orbán abgewendet, wobei Wahlumfragen auf einen möglichen Sieg der Tisza-Bewegung von Péter Magyar mit „Supermehrheit“ hindeuten. Die Bewegung versammelte verschiedene Oppositionskräfte zu den Themen Korruptionsbekämpfung und Wiedereingliederung in den europäischen Mainstream.

Premierminister Viktor Orbán gratulierte Magyar weniger als drei Stunden nach Schließung der Wahllokale in einer Zugeständnisrede. Die Stimmzettel werden weiterhin ausgezählt, aber der Trend deutet auf eine mögliche Zweidrittelmehrheit für Magyar und seine Tisza-Bewegung hin. Sollte das passieren, wäre er in der Lage, von Orbán vorgenommene Verfassungsänderungen rückgängig zu machen, die die Unabhängigkeit der Justiz schwächen und die Kontrolle der Fidesz-Partei über das politische Leben festigen würden.

Die Abstimmung wird als entscheidend für Europa und die Ukraine angesehen, da der kremlfreundliche Orbán oft mit Partnern der Europäischen Union aneinandergeraten ist, insbesondere über die Finanzierung des Kiewer Haushalts und der Kriegsanstrengungen. Außerdem wurden ihm Korruption und der Missbrauch von EU-Geldern vorgeworfen, was er jedoch bestreitet. Die Kampagne erregte internationale Aufmerksamkeit, als US-Vizepräsident JD Vance neben Orbán auftrat und Präsident Trump zu einer Kundgebung des Mannes aufrief, der Ungarn zu einer „illiberalen“ Demokratie machen wollte.

Diese Geschichte wird aktualisiert.

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