Sony zahlt rund 460 Millionen US-Dollar für den Kauf von Peanuts (PDF) und seinen Charakteren, darunter Snoopy und Charlie Brown, geschaffen von Charles M. Schulz. Das ist ein Anteil von 41 Prozent, den Sony von der kanadischen Firma WildBrain kauft. Da Sony bereits 2018 39 Prozent der Franchise gekauft hat, erhält das Unternehmen damit einen Anteil von 80 Prozent. Der Deal bedarf noch der behördlichen Genehmigung, aber Peanuts wird nach Abschluss die konsolidierte Tochtergesellschaft von Sony. Schulz‘ Familie besitzt weiterhin die restlichen 20 Prozent der Anteile an der Franchise.
Vor 75 Jahren, im Jahr 1950, gründete Schulz das Peanuts-Comic-Universum. Seitdem ist das Franchise enorm gewachsen und hat Zeichentrickserien, Cartoon-Musicals und Filme hervorgebracht, die Snoopy zu einem bekannten Namen gemacht haben. Das Unternehmen sagte, dass es sich auf den Ausbau des geistigen Eigentums von Peanuts konzentriert habe, seit es vor Jahren 39 Prozent der Marke gekauft habe. „Mit dieser zusätzlichen Eigentumsbeteiligung freuen wir uns, den Wert der Marke ‚PEANUTS‘ weiter steigern zu können, indem wir auf das umfassende globale Netzwerk und die kollektive Expertise der Sony Group zurückgreifen“, fügte Shunsuke Muramatsu, CEO von Sony Music Entertainment Japan, hinzu.

