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Rezension zu „The AI ​​Doc: Or How I Became an Apocaloptimist“: Fehlt die nötige Nuance

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Rezension zu „The AI ​​Doc: Or How I Became an Apocaloptimist“: Fehlt die nötige Nuance

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KI kommt. KI ist da. KI ist eine Blase. KI ist die Zukunft, die wir wollen. KI ist das Ende. KI ist der Weg zu einem besseren Wir (zumindest diejenigen, die es überleben).

Ein großes Thema, diese künstliche Intelligenz, mit vielen unterschiedlichen Denkansätzen. Sich mit KI auseinanderzusetzen, ist für jeden Filmemacher ein lohnendes Unterfangen. (Und mit Grappling meine ich nicht, dass man die KI bittet, den Film für einen zu machen.)

Daniel Roherder Mann hinter dem Oscar-Preisträger „Nawalny“ hat zusammen mit Co-Regisseur Charlie Tyrell versucht, mit „The AI ​​Doc: Or How I Became an Apocaloptimist“ eine Art Sachbuch-Einführung in die größte technologische, gesellschaftliche und existenzielle Herausforderung unserer Zeit zu geben, ein Titel mit einer hybriden Prägung, die Roher von einem seiner interviewten Experten aufgreift – einer von zu vielen, wie sich herausstellt. „The AI ​​Doc“ ist eine gut gemeinte, aber ärgerliche Informations- und Meinungssuppe, die sich mit der Geschwindigkeit maschinellen Denkens bewegen will.

Rohers Ansatz ist für ein Mainstream-Dokument verständlich. Er geht davon aus, dass viele von uns technisch kompetent, besorgt und verwirrt darüber sind, was KI überhaupt ist. Auf seiner Suche nach Antworten bedient sich Roher einer verlockenden Struktur: Seine liebevolle Frau erzählt gelegentlich, als wäre es ein Märchenbuch, und Roher ist der Protagonist eines gruseligen Abenteuers. Das Fabelkonstrukt erstreckt sich auf ein frenetisches visuelles Schema aus handgemachter Kunst und Animation, das unseren Absorptionsprozess unterbricht, als wären wir Kinder, die zwischen all den sprechenden Köpfen Stimulation brauchen.

Was die KI selbst betrifft, sind die Experten – eine Mischung aus Technologiegründern (wie z. B Sam Altman und Anthropics Amodei-Geschwister), Historiker, Wissenschaftler und verschiedene Verfechter und Skeptiker – kommen zu Roher nach Hause, weil er als werdender Vater eine Schlüsselfrage in den Vordergrund stellen möchte: Sollte er ein Kind auf diese Welt bringen?

Vielleicht noch dringender hätte Roher ein KI-Dokument erstellen sollen, das behandelt uns wie Kinder? Erstens stellt er alle Sicherheitsverderber zur Schau und scheint ihren Warnungen zu glauben, dass eine gefühllose Superintelligenz auf uns wartet und wir ihr nicht vertrauen können. Dann, ausreichend verstört, holt er die KI-Cheerleader herbei, eine verdächtig positive Bande, die sich nur medizinische Wunder und ein langweiliges Leben vorstellen kann, in dem wir alle Vollzeitkünstler sind.

Erst dann, nach diesem vereinfachenden Aufbau, in dem Plattitüden vorherrschen, kommen wir zu dem Abschnitt, in dem das Thema als die schöne (und ernste) neue Welt behandelt wird, die es ist: geopolitisch angespannt, wirtschaftlich anfällig und ein Spielplatz für Milliardäre.

Warum konnte die Komplexität nicht von Anfang an in den Dialogen liegen, anstatt sich so lange wie der alberne Zeichentrickfilm „The AI ​​Doc“ anzufühlen? Vielleicht glaubt Roher, dass dies das ist, was unsere zunehmend leichtgläubigen, wahrheitskritischen Bürger von einem erklärenden Dokument brauchen: eine auffällige, gutherzige Erinnerung daran, dass wir die Veränderung sind, die wir sein müssen.

Aber wenn Sie sich nach einer nüchternen Untersuchung dieses ominösen Werkzeugs sehnen – eines mit einem Ansatz, der Sie wie das intelligente Wesen behandelt, das Sie sind –, müssen Sie auf AI-Dokument 2.0 warten.

„The AI ​​Doc: Oder wie ich zum Apokalyptiker wurde“

Bewertet: PG-13 für Sprache

Laufzeit: 1 Stunde, 44 Minuten

Spielen: Erscheint am Freitag, 27. März, in limitierter Auflage

Quelle

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