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Olivia Colman: „Ich habe mich meinem Mann gegenüber immer als schwulen Mann beschrieben“

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Olivia Colman: „Ich habe mich meinem Mann gegenüber immer als schwulen Mann beschrieben“

Der neueste Film von Sophie Hyde Jimpa begann als eine Art Wunscherfüllung. Basierend auf ihren Lebenserfahrungen erzählt der Film, der diese Woche in limitierter Auflage startet, die Geschichte von Hannah (Olivia Colman), Mutter des nicht-binären Kindes Frances (Aud Mason-Hyde, Sophies echtes Kind), während sie und Frances nach Amsterdam reisen, um Frances‘ Opa Jim zu besuchen (John Lithgowsoll im kommenden Jahr Dumbledore spielen Harry Potter Serie). Während des Besuchs gesteht Frances, dass sie mit „Jimpa“ in Amsterdam bleiben wollen, was Hannah dazu veranlasst, ihre Beziehung sowohl zu ihrem queeren Kind als auch zu ihren queeren Eltern neu zu überdenken.

Hyde schöpfte aus ihrem eigenen Leben und bastelte Jimpa aus dem Wunsch heraus, dass ihr eigenes Kind Mason-Hyde und ihr schwuler Vater in der Lage sind, über schwierige Fragen zu Sexualität und Geschlecht zu kommunizieren. Dieser harte, aber notwendige Dialog zwischen den Generationen kommt in deutlich zur Geltung Jimpain dem es um eine Reihe von Gesprächen zwischen Jim, einem HIV-positiven Mann, der nur dank des gemeinschaftlichen Aktivismus der AIDS-Krise überlebt hat, und Frances geht, deren nicht-binäre Identität ihren Großvater manchmal verwirrt und verwirrt.

Während einige der Gespräche in Jimpa Der Film kann angespannt sein und einen zum Zucken bringen. Er zeigt eine unkonventionelle Familie, die Platz für alle Arten von Menschen schaffen möchte. „Das war der Impuls, den Film zu machen, sie in einem Raum zusammenzubringen, und dann entwickelte sich daraus sozusagen dieses große Familiendrama“, erzählt Hyde Ihnen. Unterdessen fanden die Themen des Films auch bei seinem Hauptdarsteller Colman Anklang, der erzählt Ihnen dass sie sich mit starren Geschlechterrollen nie wohl gefühlt hat, auch nicht in ihrer eigenen Ehe. „Ich habe mich als Frau nie besonders weiblich gefühlt“, sagte sie. „Ich habe mich meinem Mann gegenüber immer als schwulen Mann beschrieben.“

In einem Zoom-Interview mit IhnenHyde und Colman sprachen darüber, wie man das Erbe der AIDS-Krise auf der Leinwand festhält, über Colmans Liebe zum queeren Geschichtenerzählen und warum Hyde dem Film eine deutlich innergemeinschaftliche Atmosphäre verleihen wollte.

Mark de Blok / Kino Lorber

Sophie, das weiß ich Jimpa basiert sehr stark auf Ihrer eigenen Lebenserfahrung. Wann haben Sie begonnen, sich dem Stoff Ihres eigenen Lebens als Thema eines Films zu nähern?

Sophie Hyde: Zweigleisige Antwort. Mein Vater starb 2018 und er war wie Jim im Film, ein sehr exzentrischer, sehr provokativer Mann, offen schwul und ein AIDS-Aktivist und Gesundheitshelfer und in der Öffentlichkeit sehr queer. Ich kannte ihn immer als jemanden, der seinen Körper aufs Spiel setzte und keine große Wahl hatte, ob er politisch war, sondern sich irgendwie darauf einließ.

Quelle

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