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Millennials treiben den Sporttourismus-Boom voran – und geben dafür viel Geld aus

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Millennials treiben den Sporttourismus-Boom voran – und geben dafür viel Geld aus

Vince Nguyen, ein 39-jähriger Unternehmer aus Vietnam, gibt fast jeden Monat ein paar hundert Dollar aus, um in andere Länder zu reisen, um Pickleball zu spielen.

Der Sport, der als Zeitvertreib begann, nachdem er sich beim American Football verletzt hatte, ist seitdem zu einem zentralen Bestandteil seines Lebensstils geworden, da er ihn fast täglich zwei bis vier Stunden lang betreibt.

Seit er vor zwei Jahren mit dem Sport begonnen hat, hat Nguyen in aller Ruhe in Malaysia, Taiwan, Vietnam und Kanada gespielt. Nächsten Monat plant er, zu einem bevorstehenden Turnier nach China zu reisen.

Er sagt, dass er ein paar Hundert Dollar für Hin- und Rückflüge nach Taiwan oder Malaysia für Turniere und Freizeitspiele mit Freunden ausgibt. Darüber hinaus zahlt er Platzgebühren zwischen 4 und 8 US-Dollar für offene Spiele und etwa 38 US-Dollar pro Nacht für Hotels. Insgesamt kosteten ihn die Reisen zwischen 386 und 772 Dollar.

Allerdings gibt er fast 1.000 US-Dollar aus, wenn er nach Kanada reist, wo Flüge und Hallenplätze teurer sind als in Asien.

„Ich verbringe gerne eine Woche … ein paar Mal zu spielen, verschiedene Plätze auszuprobieren, in verschiedene Restaurants zu gehen“, sagte er.

Vince Nguyen (oben rechts) bei einem Pickleball-Turnier in Ho Chi Minh, Vietnam.

Quelle: Vince Nguyen

Nguyen glaubt, dass Reisen zum Pickleball-Spielen einen Unterschied macht, da „jedes Land einen etwas anderen Spielstil“ hat, und er ist nicht der Einzige. Er ist einer der vielen Millennials, die einen steigenden Trend im Reisen vorantreiben: den Sporttourismus.

Entsprechend Hiltons Trendbericht 2026bei dem über 14.000 Reisende in 14 Ländern befragt wurden, etwa 67 % der Millennials haben eine Reise zu Veranstaltungen geplant, die ihren Interessen entsprechen, darunter Sport, Wellness und Konzerte.

Allein in den USA Laut einer Studie planen Millennials mit 80 % höherer Wahrscheinlichkeit einen Urlaub wegen Tennis und 87 % wegen Pickleball Umfrage des Online-Reisebüros Priceline zu Reisetrends im Jahr 2025.

Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Sporttourismus nachlässt. Die Sporttourismusbranche ist bereits eine 707,29 Billionen US-Dollar Markt Laut Fortune Business Insights wird sich dieser Wert bis 2032 voraussichtlich nahezu verdreifachen.

Europa ist mit einer Bewertung von 248,23 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr führend auf dem Markt. Mittlerweile gilt der asiatisch-pazifische Raum als die am schnellsten wachsende Region, deren Wert im Jahr 2025 voraussichtlich 149,50 Milliarden US-Dollar betragen wird.

Der Sporttourismus im asiatisch-pazifischen Raum wird von 2025 bis 2032 voraussichtlich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 17,85 % aufweisen.

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