Künstliche Intelligenz hat in der Kirche offiziell Einzug gehalten, und die Mehrheit der Pfarrer berichtet mittlerweile, dass sie KI-Tools zur Vorbereitung von Predigten einsetzen.
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Daten, die im neuen „Umfragebericht zum Stand der KI im Jahr 2025 in der Kirche„von AiForChurchLeaders.com und Exponential AI NEXT zeigt, dass 61 % der Pastoren angeben, wöchentlich oder täglich KI zu nutzen. Dies ist ein Anstieg gegenüber 43 %, die das Gleiche im Jahr 2024 sagten.
Mittlerweile nutzen 26 % der Kirchenführer das beliebte Tool ChatGPT für eine Vielzahl von Aufgaben, darunter „Predigtvorbereitung, Recherche und Gestaltung der Kirchenkommunikation“, so The Christian Post gemeldet.
Auch andere Tools sind weit verbreitet: 11 % der Kirchenleiter nutzen Grammarly, um E-Mails, Blogs und andere kirchliche Kommunikation zu bereinigen; 9 % nutzen Microsoft Co-Pilot; und 8 % nutzen neben anderen beliebten Tools Google Gemini.
Während es also eindeutig Sorgen und Bedenken hinsichtlich der ethischen und moralischen Auswirkungen der KI gibt, zeigen die Daten, dass Pfarrer und Kirchenführer auf deren Einsatz setzen und Wege finden, die Belastung mit den verschiedenen Instrumenten auf dem Markt zu verringern.
„Insgesamt stellt die Umfrage eine Kirche dar, die zunehmend offen für die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz ist, sich aber dennoch mit den damit verbundenen gewichtigen ethischen und praktischen Überlegungen auseinandersetzt“, heißt es in dem Bericht liest. „Die meisten Kirchen scheinen zu glauben, dass KI nützlich sein kann, wenn sie als Werkzeug eingesetzt wird, aber nicht als Ersatz für menschliche Verbindungen und spirituelles Urteilsvermögen.“
Das Schreiben von Predigten könnte natürlich für Aufsehen sorgen, wenn es um den Einsatz von KI geht. Es ist wichtig, dass christliche Botschaften aus den Herzen und Gedanken dieser Pastoren kommen – und nicht aus unmenschlichen Werkzeugen.
Die an der Umfrage teilnehmenden Pastoren schienen dies zu verstehen, und die Prediger äußerten Bedenken hinsichtlich Fehlinformationen, theologischer Genauigkeit und anderen damit zusammenhängenden Problemen.
Dennoch scheinen Führungskräfte mehr als offen dafür zu sein, diese KI-Tools positiv zu nutzen: 87 % sind bereit, KI-Training und andere verwandte Instrumente auszuprobieren.



