Microsoft hat freigegeben Dies ist einer der bisher detailliertesten Einblicke in die Art und Weise, wie Menschen Copilot nutzen – und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der KI-Assistent je nach Tageszeit und Gerät unterschiedliche Rollen spielt.
In einem neuen Vordruck betitelt „Es ist an der Zeit: Der Copilot-Nutzungsbericht 2025“ Microsoft-KI-Forscher analysierten zwischen Januar und September dieses Jahres 37,5 Millionen anonymisierte Copilot-Gespräche. Unternehmens- und Schulkonten wurden ausgeschlossen, und maschinelle Klassifizierer kennzeichneten jeden Chat nach Thema und „Absicht“, etwa der Suche nach Informationen, dem Einholen von Ratschlägen oder der Erstellung von Inhalten.
Das wichtigste Ergebnis: Auf Desktop-Computern konzentriert sich die Copilot-Nutzung auf Arbeit und technische Fragen während der Geschäftszeiten. Auf Mobilgeräten geht es um Gesundheit – den ganzen Tag, jeden Tag.
„Gesundheit und Fitness“ gepaart mit Informationssuche war die häufigste Themen-Absichts-Kombination für mobile Nutzer und blieb über den gesamten Neun-Monats-Zeitraum zu jeder Tageszeit an erster Stelle. Das Papier deutet darauf hin, dass dies zeigt, wie Menschen Copilot auf ihren Telefonen zunehmend als privaten Berater für persönliche Fragen und nicht nur als Suchwerkzeug betrachten.
Am PC löst „Arbeit und Karriere“ zwischen 8 und 17 Uhr „Technik“ als Top-Thema ab und spiegelt damit den klassischen Büroalltag wider. Auch andere arbeitsbezogene Themen wie Wissenschaft und Bildung nehmen tagsüber zu und verschwinden über Nacht.
„Der Kontrast zwischen dem professionellen Nutzen des Desktops und der intimen Beratung des mobilen Geräts legt nahe, dass Benutzer auf zwei Arten mit einem einzigen System interagieren: als Kollege an ihrem Schreibtisch und als Vertrauter in ihrer Tasche“, schrieb Microsoft in der Studie.
Verglichen mit Januar zeigen die September-Daten aus der Microsoft-Studie weniger Programmiergespräche und mehr Aktivitäten rund um Kultur und Geschichte – ein Zeichen, so die Forscher, dass sich die Nutzung über die ersten technischen Anwender hinaus hin zu eher Mainstream-Anwendungsfällen außerhalb des Entwicklerbereichs ausgeweitet hat.
Nutzungsberichte von OpenAI Und Anthropisch fanden ähnliche Verbrauchermuster, wobei viele Menschen ChatGPT und Claude für praktische Anleitungen, Informationen und Schreibhilfe in ihrem Privatleben nutzen. Die neue Copilot-Studie von Microsoft fügt eine schärfere Wendung hinzu: Auf Desktops sieht KI aus wie ein Mitarbeiter; Auf Telefonen ähnelt es eher einem Gesundheits- und Lebensberater.
In einem Begleiter BlogbeitragLaut Microsoft zeigt die Studie, dass Copilot „weit mehr als nur ein Werkzeug ist: Es ist ein wichtiger Begleiter für die großen und kleinen Momente des Lebens.“
Die Studie zeigt einen Anstieg der Beratungsanfragen, insbesondere zu persönlichen Themen. Dies deutet darauf hin, dass Menschen sich nicht nur der KI zuwenden, um Aufgaben zu entlasten, sondern auch, um Entscheidungen zu treffen – was für Modellbauer den Stellenwert von Genauigkeit, Vertrauen und Verantwortlichkeit erhöhen könnte.
Zum Forschungsteam von Microsoft gehörte Mustafa Suleyman, CEO von Microsoft AI, als Co-Autor. Bei jedem Gespräch wurden automatisch personenbezogene Daten entfernt und kein menschlicher Prüfer sah die zugrunde liegenden Chats, heißt es in der Zeitung.



