Start Nachrichten KI spart Arbeitern jeden Tag weniger als eine Stunde, wie ein neuer...

KI spart Arbeitern jeden Tag weniger als eine Stunde, wie ein neuer OpenAI-Bericht zeigt

75
0
KI spart Arbeitern jeden Tag weniger als eine Stunde, wie ein neuer OpenAI-Bericht zeigt

OpenAIs 2025 Bericht „The State of Enterprise AI“. bietet einen detaillierten Einblick in die Nutzung durch Unternehmen KI-Tools in realen Unternehmen. Der Bericht basiert auf anonymisierten Nutzungsdaten von mehr als einer Million Geschäftskunden und einer Umfrage unter 9.000 Mitarbeitern in fast 100 Organisationen und zeichnet ein Bild der zunehmenden Einführung und Integration von KI am Arbeitsplatz.

„In den befragten Unternehmen geben 75 % der Arbeitnehmer an, dass der Einsatz von KI am Arbeitsplatz entweder die Geschwindigkeit oder die Qualität ihrer Ergebnisse verbessert hat“, heißt es in dem Bericht. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass „75 % der Benutzer berichten, dass sie neue Aufgaben erledigen können, die sie zuvor nicht ausführen konnten.“

Allerdings sind die Produktivitätssteigerungen möglicherweise nicht so universell und weit verbreitet wie erwartet: Im Durchschnitt ChatGPT Demnach sparen Unternehmensanwender weniger als eine Stunde Zeit pro Tag der Bericht.

Nachfolgend finden Sie eine Aufschlüsselung der wichtigsten Ergebnisse des Berichts.


Verpassen Sie keinen unserer unvoreingenommenen technischen Inhalte und laborbasierten Bewertungen. CNET hinzufügen als bevorzugte Google-Quelle in Chrome.


Der Bericht zeigt Produktivitätssteigerungen, ist jedoch nicht universell

KI-Atlas

CNET

Trotz des Hypes um KI am Arbeitsplatz deuten die neuesten Daten von OpenAI darauf hin, dass die Realität für die meisten Arbeitnehmer bescheiden ausfällt. In seinem Bericht gibt das Unternehmen an, dass ChatGPT Enterprise-Benutzer im Durchschnitt nur etwa 40 bis 60 Minuten pro aktivem Arbeitstag sparen.

Das ist nicht nichts, aber es ist bei weitem nicht die umfassende Produktivitätsverbesserung, die sich viele erhofft hatten. An einem Arbeitstag voller Besprechungen, E-Mails und einer Überlastung der Tools kann sich eine zurückgewonnene Stunde wie ein minimaler Vorteil anfühlen und nicht wie ein Produktivitätsschub.

(Offenlegung: Ziff Davis, die Muttergesellschaft von CNET, reichte im April eine Klage gegen OpenAI ein und behauptete, das Unternehmen habe bei der Schulung und dem Betrieb seiner KI-Systeme die Urheberrechte von Ziff Davis verletzt.)

Ein paar wichtige Erkenntnisse

Der Bericht stellt fest, dass die Akzeptanz von KI in Unternehmen schnell zunimmt. Die wöchentlichen Nachrichten in ChatGPT Enterprise haben sich im vergangenen Jahr fast verachtfacht, und die Nutzung strukturierter Workflows, wie z. B. benutzerdefinierter GPTs, ist um das 19-fache gestiegen. Unternehmen drängen auch auf komplexere Eingabeaufforderungen, wobei die Nutzung von Reasoning-Tokens um mehr als das 320-fache zunimmt.

Aber die Ergebnisse skalieren nicht im gleichen Tempo. Mitarbeiter sagen, dass sie bestimmte Aufgaben schneller erledigen – z IT-FehlerbehebungKampagnenerstellung und Codierungsverbesserungen – dennoch summieren sich die täglichen Gewinne im Durchschnitt immer noch auf etwa eine Stunde.

Eine Kluft zwischen starken KI-Benutzern und allen anderen

Die Daten von OpenAI zeigen jedoch eine wachsende Kluft zwischen „Frontier“-Benutzern – von OpenAI als diejenigen im 95. Perzentil der Akzeptanzintensität definiert – und dem durchschnittlichen Arbeitnehmer.

Frontier-Mitarbeiter senden etwa sechsmal mehr Nachrichten als durchschnittliche Benutzer. Es überrascht nicht, dass diese Vielnutzer größere Zuwächse von über 10 Stunden pro Woche vermelden. Sie bauen Arbeitsabläufe rund um KI auf, automatisieren Routineaufgaben und verwandeln das Tool in einen zuverlässigen Kollegen statt in einen gelegentlichen Assistenten. Allerdings ist die Zeitersparnis von etwa 2 Stunden pro Tag immer noch relativ moderat.

OpenAI formuliert den Bericht als Momentaufnahme des heutigen Stands der Unternehmens-KI und nicht als endgültiges Urteil. Das Unternehmen weist darauf hin, dass zukünftige Gewinne nicht aus dem Modell selbst resultieren könnten, sondern aus der Art und Weise, wie Unternehmen Prozesse und Arbeitsabläufe umgestalten.

Aber für die meisten Arbeitnehmer ist KI immer noch ein Begleiter. Nützlich, aber nicht transformativ. Es hilft, die Dinge zu beschleunigen. Es kann sogar einige Arbeiten weniger mühsam machen. Aber die Tatsache, dass ein typischer Arbeitnehmer weniger als eine Stunde pro Tag einspart, deutet auf eine Technologie hin, die zwar leistungsstark, aber dennoch begrenzt ist. Die große Frage ist nun, ob diese Zahlen weiter steigen werden oder ob eine Stunde pro Tag näher an der Obergrenze liegt, als KI-Enthusiasten zugeben wollen.



Quelle

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein