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KI-Funktionen für EHR-Plattformen: Ein Leitfaden

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KI-Funktionen für EHR-Plattformen: Ein Leitfaden

KI in modernen EHR-Plattformen: Ein Überblick

Große EHR-Plattformen bieten mittlerweile eine Vielzahl nativer KI-Funktionen – von generativen KI-Tools, die Vorabgenehmigungsschreiben erstellen können, bis hin zu Vorhersagemodellen, die dabei helfen können, klinische Verschlechterungen zu erkennen. Zusatztools dienen in der Regel spezifischeren Anwendungsfällen, beispielsweise generative KI-Tools, die bestimmte Fachgebiete im Voraus kartieren.

Die Unterscheidung zwischen nativen und ergänzenden KI-Funktionen in EHR-Plattformen ist jedoch unklar. Das liegt daran, dass viele „native“ Funktionen, wie z. B. KI-Bildgebungstools, eine Integration von EHR-Anbietern mit Drittanbietern erfordern.

Bei jedem KI-Tool sollte der Mensch im Mittelpunkt stehen, wenn es um die Überprüfung der Ergebnisse und die Entscheidungsfindung geht, sagt Christopher Sharp, Chief Medical Information Officer bei Stanford Health Care. „Diese Funktionen stärken den Menschen, sodass er effektiver ist.“

KI für Umgebungshören und klinische Dokumentation

Die herkömmliche klinische Dokumentation erfordert von Gesundheitsdienstleistern viel Zeit und Mühe. Die KI-Scribing-Tools der EHR-Plattformen nutzen Ambient Listening und generative KI, um Interaktionen zwischen Anbietern und Patienten aufzuzeichnen und zusammenzufassen und diese Zusammenfassungen dann an die EHR zurückzugeben, damit die Anbieter sie überprüfen, bearbeiten und abschließen können.

„Die Fähigkeit, diese Dokumentation zusammenzufassen, ist wirklich leistungsstark, und das ist etwas, was generative KI ganz gut kann“, sagt Sharp.

Die Ergebnisse? Erhebliche Zeitersparnis, geringere kognitive Belastung für Anbieter und insgesamt verbesserte klinische Dokumentation.

Modernste Ambient-Listening-Tools dokumentieren nicht nur, sondern können auch umsetzbare Pflegevorschläge machen und Interventionen durchführen. Wenn ein Arzt beispielsweise einem Patienten eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs empfiehlt, kann das KI-Tool diese Informationen an die EHR senden, damit der Röntgenauftrag erteilt wird.

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Patientenorientierte KI-Funktionen

Wenn Patienten ihren Anbietern eine Nachricht senden oder Testergebnisse über das EHR-Portal erhalten, müssen sie warten, bis ihre Anbieter Zeit finden, ihre Fragen zu beantworten oder ihre Ergebnisse zu interpretieren. Patientenorientierte KI-Funktionen ermöglichen es Anbietern, viel schneller auf ihre Patienten zu reagieren.

Bei Stanford Health Care sparen Anbieter Zeit, indem sie KI-generierte Interpretationen von Testergebnissen überprüfen, bevor sie sie an Patienten weitergeben. Stanford verwendet außerdem ein generatives KI-Tool, das die medizinischen Notizen von Patienten überprüft, um Antworten auf ihre Fragen im EHR-Portal zu entwerfen. „Das ändert nichts am Verlauf der Pflege, aber es verändert die Effizienz und den Aufwand für den Kliniker“, sagt Sharp.

Revenue Cycle Management und administrative KI

Heutige EHRs verfügen über KI-Tools, die Dokumente für das Umsatzzyklusmanagement generieren können. Wenn eine Gesundheitsorganisation beispielsweise Einspruch gegen eine Versicherungszahlung einlegen muss, kann sie ein generatives KI-Tool verwenden, um den Behandlungsverlauf des Patienten zu bewerten und relevante Unterlagen auszuwählen.

„KI ist sehr hilfreich bei der Identifizierung von Lücken in der Dokumentation für Abrechnungszwecke“, sagt Sharp, der erwartet, dass KI manuelle Aufgaben im Umsatzzyklus ergänzen oder sogar ersetzen wird.

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