Der Oberste Führer Irans signalisierte, dass die Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vorgehen würden, und stellte damit direkt die Zusage von US-Präsident Donald Trump in Frage, die friedlich Demonstrierenden zu unterstützen. Der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei tat Trump mit der Begründung ab, seine Hände seien „mit dem Blut von Iranern befleckt“, während staatliche Medien die Demonstranten als „Terroristen“ bezeichneten und damit den Boden für ein gewaltsames Vorgehen bereiteten. Die Menschenrechtsanwältin und Iran-Forscherin von Amnesty International, Raha Bahreini, bietet einen unerschütterlichen Einblick in die jüngste Welle ziviler Unruhen im Iran: wirtschaftliche Missstände und eine weit verbreitete Forderung nach systemischen Veränderungen, alles im gewalttätigen Schatten eines brutal unterdrückerischen Regimes.
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