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Ich habe die Zukunft der Fernseher im Samsung-Labor in Südkorea gesehen – und ich bin gespannt auf diese drei Dinge

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Kerry Wan/ZDNET

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Die wichtigsten Erkenntnisse von ZDNET

  • Samsung hat gerade HDR10+ Advanced auf den Markt gebracht, um ältere Inhalte für neuere Fernseher zu optimieren.
  • Zu den neuen Funktionen gehören Helligkeitssteigerung, adaptive Bewegungsglättung und eine bessere Spieleleistung.
  • Die simulierte Demo ist ein Vorgeschmack auf das, was im Jahr 2026 kommen wird.

Es gab zwei 115-Zoll Samsung Micro RGB-Fernseher Vor mir liegt einer, der im HDR10+-Format sendet, an das sich unsere Augen seit 2017 gewöhnt haben, und der andere, der den kommenden HDR10+ Advanced-Standard simuliert. Der Unterschied war, wie der Zeitunterschied vermuten lässt, fast sofort spürbar.

Im Vorfeld der CES 2026 stellte Samsung HDR10+ Advanced vor, die nächste Generation des Open-Source-Standards HDR10+, der digitale Inhalte sowohl für die neuesten superhellen Fernseher als auch für die kommenden optimiert. Das Unternehmen lud mich auf seinen Suwon-Campus in Südkorea ein, um die technischen Verbesserungen aus nächster Nähe zu sehen, und ich verließ die Vorführung voller Vorfreude auf die TV-Ernte des nächsten Jahres.

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Insbesondere die kommenden Mini-LED- und Micro-RGB-Modelle – die typischerweise mehr als 1.000 Nits ausgeben und damit heller sind als die meisten gemasterten Filme – sollten in der Lage sein, den neuen HDR-Standard wirklich zu nutzen. Und obwohl es einfach ist, HDR10+ Advanced mit Dolby Vision 2 zu vergleichen, das erst vor Monaten auf der IFA Berlin angekündigt wurde, gibt es mehrere Merkmale, die ersteres von anderen abheben. Hier ist die Aufschlüsselung.

1. Auf Genauigkeit kommt es an

Die Simulationen zeigten, wie der neue HDR-Standard hellere, farbgenauere Fernseher nutzt, indem er den vom Inhaltsersteller beabsichtigten größeren Dynamikbereich und das größere Farbvolumen effektiv reproduziert. Samsung nennt dies HDR10+ Bright.

Dies wird erreicht, indem die Fernseher mit dynamischen Metadaten für jede Szene versorgt werden, die die Verarbeitung des Displays steuern, um Helligkeit und Farbe zu optimieren, was zu einem eindrucksvolleren Seherlebnis führt.

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Zur weiteren Unterstützung des lokalen Dimmens, insbesondere bei leistungsfähigeren RGB-Micro-LED-Modellen (von Samsung) und RGB-Mini-LED-Modellen (von Sony, TCL und Hisense), bei denen es manchmal zu unerwünschtem Lichtblühen kommen kann, ermöglicht eine neue Local Tone Mapping-Funktion dem Fernseher, das Bild genauer zu analysieren und so eine weitaus bessere Kontrolle über die lokalen Dimmzonen einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zu ermöglichen.

Samsung HDR10+ Advanced-Beispiel

HDR10+ (links) und HDR10+ Advanced (rechts)

Kerry Wan/ZDNET

In den Demovideos, die ich gesehen habe, erschienen Motive, die sonst in dunkleren Szenen Details verlieren würden – wie die Knöpfe und Schalter in den Mittelkonsolen der Autos oben –, stattdessen lebendiger und kontrastreicher. Auch Texturen und Haardetails waren beim HDR10+ Advanced-Beispiel besser erkennbar.

Schließlich können Entwickler ihre Farbkorrekturdaten jetzt direkt an TV-Hersteller übermitteln und so sicherstellen, dass ihre Mastering-Absicht auf dem Bildschirm des Verbrauchers genau wiedergegeben wird. Wenn dieses System zuverlässig funktioniert, stellt es einen bedeutenden Sieg für Regisseure und Coloristen dar.

2. Gamer-Paradies

HDR10+ Advanced bietet Gamern und Unterhaltungsfans einige bemerkenswerte Vorteile. Einerseits ermöglicht HDR10+ Intelligent Gaming dem Fernseher, die Tonzuordnung unterstützter Cloud-Gaming-Dienste basierend auf Ihrer Umgebungsbeleuchtung anzupassen. Es ist ein großer Gewinn, wenn Sie schon einmal nach Details in Titeln wie gesucht haben Dunkle Seelen Und Batman: Arkham Knight, da sich die allgemeine Sichtbarkeit verbessern sollte.

Ebenso erkennt HDR10+ Genre das Genre dessen, was Sie gerade ansehen – sei es ein stimmungsvolles Drama oder Live-Sport – und passt die Bildeinstellungen für eine optimale Anzeige an.

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Bewegungsglättung ist unter den TV-Experten von ZDNET ein ziemlich kontroverses Thema, aber Funktionen wie HDR10+ Intelligent FRC, das sich ähnlich wie Authentic Motion von Dolby Vision 2 verhält, scheinen ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Anstatt eine ständige Bewegungsglättung zu erzwingen, können Entwickler vorschlagen, Frames von Szene zu Szene hinzuzufügen.

Soweit ich gesehen habe, kommt die selektive Bewegungsglättung am besten bei Schwenkaufnahmen zur Geltung, die typischerweise einen Ruckeleffekt haben, da Fernseher nicht mit der aufgezeichneten Bildrate des Inhalts übereinstimmen. Der Wechsel störte das Auge nicht und ich gehe davon aus, dass sich die Technik mit der Zeit besser an Szenen anpassen wird.

3. Wer ist (vorerst) dabei?

Obwohl die HDR10+ Advanced-Demos, die ich gesehen habe, simuliert waren, boten sie eine überzeugende Vorstellung davon, wie sich der moderne Content-Konsum verändern wird. Entscheidend ist, dass diese fortschrittliche Technologie den Verbrauchern eine praktische Möglichkeit bietet, ihre Investitionen in High-End-Fernseher zu maximieren, insbesondere durch die Nutzung der leistungsstarken Verarbeitungs- und granularen lokalen Dimmfunktionen des Displays.

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Die große Frage ist nun der kommende Formatkrieg: Wie wird sich HDR10+ Advanced im Vergleich zu Dolby Vision 2 schlagen? Dieses Duell dürfte die Diskussionen auf künftigen Messen, insbesondere auf der CES, dominieren.

Sicher ist die erste Dynamik: Samsung hat sich bereits die Zustimmung des Streaming-Riesen Amazon Prime Video gesichert, und die breite Akzeptanz durch andere große Content-Studios wird der entscheidende Maßstab für den Erfolg sein.

Offenlegung: Die Kosten für Kerry Wans Reise nach Südkorea wurden von Samsung übernommen, eine in der Branche übliche Praxis für Fernreisen. Die Urteile und Meinungen der Autoren und Redakteure von ZDNET sind stets unabhängig von den Unternehmen, über die wir berichten.



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