ZWEI aufgemotzten Influencern wurde vorgeworfen, eine Bande von Kinderdieben zu leiten und angeblich Raubüberfälle angeordnet zu haben, um ihr eigenes Unternehmen zu finanzieren.
Die Polizei behauptet, die Frauen hätten eine Schar klebriger Jugendlicher angeheuert, um Schönheitsprodukte und Fettimpfstoffe aus örtlichen Apotheken zu ergattern, um sie an ihre eigenen Kunden weiterzuverkaufen.
Polizei Influencer geschnappt Salvador und Laís Santiana und Laís Santiana im Nordosten Brasiliens.
Gemeinsam Das Paar hat mehr als 100.000 Follower in den sozialen Medien, wobei Santiago als Lifestyle- und Tanz-Influencerin genannt wird, während Rocha – eine Kosmetikerin – sich online als Mentorin für andere Beauty-Profis präsentiert.
Die Informationen in Rochas Instagram-Biografie wurden inzwischen gelöscht.
Die Frauen wurden verhaftet nach Angaben der Beamten während einer Operation gegen einen mutmaßlichen Diebstahl- und Wiederverkaufsring, der in der ganzen Stadt operiert.
Beide Frauen hatten ausstehende Haftbefehle im Zusammenhang mit den Vorwürfen, wobei die Polizei sie als Justizflüchtlinge bezeichnete.
Die Polizei sagte, die Frauen seien wegen des Verdachts des Umgangs mit gestohlenen Waren gesucht worden und ihnen sei vorgeworfen worden, durch Raubüberfälle in Apotheken Fettspritzen erhalten zu haben.
Bei den Fat Impfdosen handelt es sich um zylindrisch geformte Injektionsgeräte, mit denen Medikamente zur Gewichtsreduktion und gegen Diabetes verabreicht werden.
Die Impfungen enthielten jeweils vorgefüllte Arzneimitteldosen und sollen die Injektion erleichtern.
Durch die Vordosierung ist die Nachfrage nach den Geräten gestiegen, so dass die Produkte nicht mehr erhältlich sind Ziel für Diebstahl und illegalen Weiterverkauf.
Gesundheitsbehörden haben gewarnt, dass bei Schwarzmarktgeräten die Gefahr besteht, dass sie gefälscht, unsachgemäß gelagert oder falsch dosiert werden und anschließend gefährlich werden.
Nach Angaben der Behörden waren bei den Festnahmen und Durchsuchungsaktionen sechs Personen im Visier.
Zwei Verdächtige saßen ebenfalls bereits in einem Gefängnis in Salvador ein.
Die Polizei behauptet, die Bande habe Jugendliche angeworben, um Razzien in Apotheken durchzuführen.
Die Gruppe würde angeblich Minderjährige einsetzen, weil ihnen geringere rechtliche Konsequenzen drohten als Erwachsenen, sagen Ermittler.
Im Rahmen der Polizeiaktion „Operation Mirakel“ wurden im Zusammenhang mit der Raubserie bereits mehrere Jugendliche festgenommen und verhört.
Die Polizei sagte, ihre Aussagen hätten dazu beigetragen, die mutmaßlichen Rädelsführer und Käufer zu identifizieren.
Rochas Anwalt erklärte gegenüber Bahia, die Festnahme sei „unfair und unnötig, da sie nicht den rechtlichen Anforderungen entspreche“.
Nach Angaben ihres Anwaltsteams hat sie jegliche Beteiligung an den gegen sie erhobenen Vorwürfen bestritten und ist entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen.
Santiago hat seit ihrer Festnahme keinen öffentlichen Kommentar abgegeben.
Die Ermittlungen gegen Rocha und Santiago dauern noch an.
Die Namen der anderen Ziele wurden von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Eine erste Phase der Operation fand im Juni 2025 statt, bei der der mutmaßliche Personalvermittler und der Raubkoordinator festgenommen wurden.
Die Polizei beschlagnahmte eine bei den Diebstählen verwendete Liefertasche, einen Regenmantel und eine Jacke.
Alle Gegenstände waren in CCTV-Aufnahmen während der Raubüberfälle identifiziert worden, ebenso wie Körperpflegeprodukte, die angeblich aus kommerziellen Unternehmen gestohlen worden waren.
Bei ihren Razzien beschlagnahmten die Polizisten außerdem zahlreiche Mobiltelefone und Dokumente.
An der zweiten Phase der Ermittlungen waren schätzungsweise 300 Polizisten der zivilen, militärischen und technischen Polizei sowie Beamte des Nachrichtendienstes des Sekretariats für öffentliche Sicherheit des Staates Bahia (SSP-BA) beteiligt.




