- Feindliche Nationen könnten Quantencomputer bald ausnutzen, um bestehende Verschlüsselungsstandards zu gefährden
- Aktuelle Firewalls müssen möglicherweise ausgetauscht werden, um gegen quantenbasierte Bedrohungen wirksam zu bleiben
- KI-integrierte Unternehmensbrowser erhöhen das Risiko von Angriffen auf Unternehmensnetzwerke
Palo Alto Networks hat davor gewarnt, dass die schnell fortschreitenden Technologien die aktuellen Sicherheitsgeräte bald nicht mehr ausreichen könnten.
Der CEO des Sicherheitsunternehmens Nikesh Arora schlug vor, dass feindliche Nationalstaaten bis 2029 oder etwas früher über bewaffnete Quantencomputer verfügen könnten.
Arora wies darauf hin, dass diese Entwicklung dazu führen würde, dass Unternehmen auf Verschlüsselung angewiesene Geräte ersetzen müssten, um den Schutz aufrechtzuerhalten.
Sicherheitslücken im Unternehmensbrowser
Arora bezeichnete die Situation sowohl als potenzielles Risiko als auch als kommerzielle Chance und betonte, dass Palo Alto bald eine vollständige Palette quantensicherer Produkte anbieten werde.
CTO Lee Klarich fügte hinzu, dass Kunden zunehmend eine quantenresistente Infrastruktur planen.
Das Unternehmen hat kürzlich eine unternehmensorientierte Lösung eingeführt Browserunter Berufung auf eine Proof-of-Concept-Studie, in der 167 von 5.000 untersuchten Browsern kompromittiert wurden, was die Risiken moderner webbasierter Arbeitsabläufe verdeutlicht.
Klarich prognostizierte, dass mit zunehmender Verbreitung von Browsern mit integrierter KI die Anfälligkeit für Angriffe zunehmen werde.
Das Unternehmen schätzt, dass bis zu 100 Millionen Browserinstallationen erhebliche Monetarisierungsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig die Nachfrage nach Sicherheitsinspektionstechnologien erhöhen könnten.
Palo Alto verwaltet gleichzeitig die 25 Milliarden US-Dollar teure Übernahme von CyberArk und integriert Chronosphere für 3,5 Milliarden US-Dollar.
Arora zeigte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen in der Lage sei, diese Betriebe ohne Unterbrechung zusammenzuführen.
Die Observability-Tools von Chronosphere sind darauf ausgelegt, KI-Datenströme im Petabyte-Bereich mit minimaler Latenz und zu geringeren Kosten als konkurrierende Lösungen zu verarbeiten.
Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Ergänzungen ein breiteres abonnementbasiertes Modell ermöglichen werden, bei dem sogar eine einzelne Firewall mit zehn oder mehr separaten Sicherheitsdiensten verknüpft werden könnte.
Arora wies darauf hin, dass sowohl KI als auch Quantencomputing voraussichtlich das Verkehrsaufkommen erheblich steigern werden, was eine umfassendere Inspektion und Überwachung des Datenflusses erforderlich macht.
Die erwartete Einführung des Quantencomputings könnte den Austausch vieler bestehender Sicherheitsgeräte erfordern, darunter Firewallsum sensible Daten zu schützen.
„Aus unserer Sicht werden KI und Quanten viel mehr Volumen antreiben. Je mehr Bits herumfliegen, desto mehr müssen sie überprüft werden, was bedeutet, dass der Bedarf an Bit-Inspektionstechnologien nicht verschwinden wird“, sagte Arora.
Benutzer werden aufgefordert, auf dem neuesten Stand zu bleiben Antivirensoftware zur Abwehr konventioneller Bedrohungen während der Beschäftigung Schutz vor Identitätsdiebstahl um verdächtige Aktivitäten zu überwachen.
Die Entwicklung KI-gesteuerter Bedrohungen zeigt, wie wichtig mehrschichtige Abwehrmaßnahmen und eine sorgfältige Verwaltung von Unternehmensbrowsern sind.
Organisationen und Einzelpersonen sollten für eine Zukunft planen, in der sowohl traditionelle als auch neue Technologien proaktive Sicherheitsmaßnahmen erfordern.
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