- Hunderte Künstler haben eine Anti-KI-Kampagne gestartet
- Sie sagen, KI stiehlt ihnen die Arbeit und wollen stattdessen Lizenzverträge
- Zu den Unterzeichnern gehören Scarlett Johansson, Cyndi Lauper und mehr
Unter den vielen Kontroversen rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) ist die Art und Weise, wie sie ihre Algorithmen entschädigungslos auf künstlerische Werke trainiert, eine der umstrittensten. Dieser Streit hat nun zu einer Kampagne von Schauspielern, Musikern, Schriftstellern und anderen geführt, um sich gegen den „Diebstahl“ ihrer Werke durch KI zu wehren.
Unter dem Titel „Stehlen ist keine Innovation“ heißt es auf der Website der Kampagne, dass „einige der größten Technologieunternehmen … die Arbeit amerikanischer Entwickler nutzen, um KI-Plattformen ohne Genehmigung oder Rücksicht auf das Urheberrecht zu entwickeln.“ Auf der Website heißt es weiter: „Das ist kein Fortschritt. Es ist schlicht und einfach Diebstahl.“
Unter den Eröffnungsreden finden Sie eine Liste der Unterzeichner mit Hunderten berühmter Namen, darunter Sängerin Cyndi Lauper, Rapper Common, die Schauspieler Scarlett Johansson und Joseph Gordon Levitt und mehr.
Anstatt KI-Algorithmen unentgeltlich auf die Arbeit von Künstlern zu trainieren, erklären die Unterzeichner: „Es gibt einen besseren Weg.“ Dies würde durch „Lizenzverträge und Partnerschaften“ geschehen, behaupten sie, die KI-Unternehmen einen „verantwortungsvollen, ethischen Weg zur Beschaffung der Inhalte und Materialien bieten würden, die sie verwenden möchten“.
Ein großer Streitpunkt
Die Art und Weise, wie KI-Firmen ihre Werkzeuge auf künstlerische Inhalte trainiert haben, sorgt seit Jahren für Streit. Mehrere Organisationen haben Klage gegen Behauptungen erhoben, dass ihre Werke von KIs gestohlen und aufgenommen wurden, ohne die ursprünglichen Urheber zu entschädigen. Nun sieht es so aus, als hätten viele Menschen genug.
Interessant ist, dass der Wunsch der Unterzeichner nicht darin besteht, dass KI-Unternehmen ihre Arbeit ganz nicht mehr für die Ausbildung nutzen. Stattdessen geht es darum, eine Vereinbarung zu schaffen, die es Unternehmen wie OpenAI, Google und anderen ermöglicht, weiterhin künstlerische Werke für ihre großen Sprachmodelle zu verwenden, und zwar auf lizenzierter Basis, wobei die Urheber vermutlich für ihre Inhalte bezahlt werden.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Künstler behaupten, dass KI ihre Werke ohne Erlaubnis entwendet. In einer Klage aus dem Jahr 2023 wurde behauptet, dass KI-Unternehmen beispielsweise gegen Urheberrechte verstoßen hätten, wenn sie ihre Produkte auf geschaffene Werke trainierten. Doch da Big-Tech-Firmen bei urheberrechtlich geschützten Werken offenbar ungestraft agieren, wird es interessant sein zu sehen, ob die jüngste Kampagne Wirkung zeigt.
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