Die Epstein-Akten haben bereits mehrere Dokumente enthüllt, in denen wohlhabende und mächtige Personen genannt werden, die mit dem milliardenschweren Pädophilen in Verbindung stehen – allerdings enthielt keines eine Kundenliste
Die düsteren Geheimnisse von Jeffrey Epstein wurden endlich gelüftet, nachdem Zehntausende Dokumente veröffentlicht wurden – obwohl einige neugierige Beobachter feststellen werden, dass sich in den Akten keine sogenannte „Kundenliste“ befindet.
Das Justizministerium veröffentlicht Die Akten wurden nach Ablauf der Frist vom 19. Dezember veröffentlicht, um Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Kinderhändler zu veröffentlichen. Die Dokumente sind der jüngste Fund, der Epsteins Verbindung zu mächtigen Mitgliedern der globalen Elite enthüllt.
Eine stetige Zufuhr von Dokumenten In den letzten Monaten haben mehrere krasse E-Mails zwischen Epstein und seinen Freunden sowie schmeichelnde Unterstützungsbotschaften seiner engen Mitarbeiter aufgedeckt. Allerdings enthielt keine der Akten eine sogenannte Kundenliste, die im Internet unter Verschwörungstheoretikern große Beachtung fand.
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Politiker und Randverschwörungstheoretiker schlugen vor, Epstein habe eine lange Liste von Namen, die den 2019 verstorbenen Milliardär mit Schauspielern, Politikern und anderen in Verbindung brachten, an die er seine Opfer verkaufen würde.
Eine konkrete Liste sogenannter Klienten konnte jedoch nicht gefunden werden, stattdessen gibt es zahlreiche weitere Dokumente, die die Namen von Personen enthalten, mit denen Epstein in Kontakt stand.
Die Liste erlangte online Anklang, nachdem eine Liste mit den Namen zahlreicher Persönlichkeiten und Berühmtheiten aus aller Welt in den sozialen Medien geteilt wurde. In einem Facebook-Post im vergangenen Jahr wurden 166 Personen aufgeführt und unter anderem ehemalige Präsidenten, Prominente und andere berühmte Persönlichkeiten genannt.
Kurz darauf teilte ein Instagram-Beitrag eine ähnliche Liste. Die Liste, deren Echtheit nicht nachgewiesen werden kann, war fast identisch mit einer im Jahr 2020 online veröffentlichten.
Es gibt jedoch zahlreiche Dokumente, in denen verschiedene Personen namentlich genannt werden, darunter viele, denen kein Fehlverhalten vorgeworfen wird, etwa Flugprotokolle und E-Mail-Austausche.
Das berüchtigtste dieser Dokumente ist wahrscheinlich das Epstein-Flugbuch, in dem Besucher der Milliardärsinsel Little St. James und Personen, die seinen Privatjet nutzten, registriert wurden.
Es wurde auch festgestellt, dass schätzungsweise 90 Flüge, die mit Epstein in Verbindung standen, an britischen Flughäfen ankamen oder abflogen. Von der BBC eingesehene Flugprotokolle ergaben außerdem, dass sich auch drei britische Frauen an Bord der Flüge befanden, die behaupteten, von ihm gehandelt worden zu sein.
Während der Epstein-Fall weiterhin in der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, werden Beobachter auch das angebliche Kontaktbuch des Milliardärs zur Kenntnis nehmen, das die Namen von Personen enthielt, mit denen er in Verbindung stand.
Zu den im Kontaktbuch enthaltenen Personen gehören Trump, Clinton und Prinz Andrew.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass die im Kontaktbuch genannten Personen ein Fehlverhalten begangen haben.



