- KI-Rechenzentren verschlingen Chips, die einst für alltägliche Verbraucher gedacht waren
- Die Preise für SSDs und RAM steigen schneller als erwartet
- DDR4-Speicher verschwindet, da die Hersteller mit neueren Technologien Gewinne erzielen wollen
Ein wachsender Mangel an Speicher- und Speicherchips trifft PC-Hersteller und Verbraucher auf der ganzen Welt. Berichten zufolge haben einige Einzelhändler einige Verkäufe eingestellt, um das Horten zu stoppen.
In Japan haben mehrere Computergeschäfte im berühmten Viertel Akihabara damit begonnen, den Verkauf von SSDs einzuschränken. Festplattenund RAM, weil der Vorrat zur Neige geht.
Auch die Vertriebshändler haben ihre Lieferungen ausgesetzt, und die Geschäfte geben an, weitaus weniger Lieferungen als erwartet zu erhalten, was zu geringen Lagerbeständen führt und einige Einzelhändler dazu zwingt, ihre Käufe auf nur wenige Einheiten pro Kunde zu beschränken.
Engpässe breiten sich auf dem Markt aus
Der Mangel ist hauptsächlich auf die steigende Nachfrage nach Chips zurückzuführen, die in KI-Rechenzentren verwendet werden.
Die Hersteller haben ihre Produktionslinien in Richtung High-End verlagert SSDsDRAM und andere Komponenten, die für die KI-Infrastruktur erforderlich sind, sodass weniger Teile für den Verbrauchermarkt verfügbar sind, und sowohl Gamer als auch Profis spüren den Druck.
Dadurch haben sich die Speicherpreise bereits verdoppelt und Branchenanalysten gehen davon aus, dass sie in den kommenden Monaten noch weiter steigen werden.
Selbst ältere Technologien wie DDR4-RAM, einst eine günstigere Alternative, sind heute schwerer zu finden.
Speicherhersteller lassen DDR4 zugunsten neuerer und rentablerer Systeme auslaufen DDR5-RAMDies führt zu einem Engpass für jeden, der versucht, ältere Systeme zu aktualisieren.
Unternehmen, die immer noch auf DDR4-Komponenten angewiesen sind, horten so viel sie können, was die Preise auf breiter Front in die Höhe treibt.
Auch die HDD-Produktion ist betroffen. Viele Hersteller priorisieren jetzt Laufwerke mit großer Kapazität für KI-Server anstelle von Festplatten für Privatanwender, sodass Einzelhändler weniger Optionen haben.
Unterdessen haben kleinere PC-Hersteller wie Minisforum bereits Preiserhöhungen für alle Modelle mit SSDs und DRAM angekündigt und dabei einen „deutlichen Anstieg unserer Gesamtkosten“ angeführt.
Auch wenn es sinnvoll sein mag, neue Fabriken zu bauen, um diesen Mangel zu beheben, ist dies keine schnelle Lösung.
Der Bau von Chipfabriken dauert Jahre, und da einige Experten warnen, dass der aktuelle KI-Boom eine Blase sein könnte, zögern Unternehmen, massiv in neue Kapazitäten zu investieren.
Wenn sich der KI-Markt plötzlich abkühlt, besteht die Gefahr eines massiven Überangebots, und niemand ist bereit, dieses Risiko einzugehen.
Wer einen PC bauen oder aufrüsten will, muss vorerst mehr bezahlen und länger auf Ersatzteile warten.
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