- Cloudflare warnt davor, dass GenAI Cyberangriffe verändert
- Bericht hebt KI-gesteuerte Lieferketten- und Spionagebedrohungen hervor
- DDoS und Social Engineering bilden ein kritisches Angriffstrio
Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) sei die treibende Kraft hinter einer „grundlegenden Neuausrichtung des modernen Cyberangriffs“, sagen Experten und fordern Unternehmen auf, ihren Schutz unverzüglich zu erhöhen.
Der erste Cloudflare Threat Report 2026, der auf Daten von 230 Milliarden Bedrohungen basiert, die das Unternehmen durchschnittlich jeden Tag blockiert, behauptet, dass wir Zeuge einer vollständigen Industrialisierung der Cyberkriminalität sind, und sagt, dass diese sowohl von gewinnorientierten als auch von staatlich geförderten Akteuren übernommen wird.
In dem Papier beschreibt das Unternehmen detailliert den „ersten KI-basierten Angriff“, bei dem ein Bedrohungsakteur KI nutzte, um den Standort hochwertiger Daten zu identifizieren, wodurch Hunderte von Unternehmensmietern gefährdet wurden. Es handele sich um „einen der schwerwiegendsten Supply-Chain-Angriffe aller Zeiten“, sagte Cloudflare.
DDoS und Social Engineering
Auch Nationalstaaten setzen voll auf KI. Nordkoreanische Gruppen nutzen offenbar KI-generierte Deepfakes und gefälschte Ausweise, um Einstellungsfilter zu umgehen und staatlich geförderte Spione direkt in westliche Unternehmen einzuschleusen. Sie benutzen es nicht einmal VPNs, um ihren Standort zu verbergen. Stattdessen nutzen sie lokale „Laptop-Farmen“.
Während KI die Eintrittsbarriere nicht nur gesenkt, sondern vollständig beseitigt hat, konzentriert sich Cloudflare nicht nur auf die aufkommende Technologie. Es wird auch erwähnt DDoS und Social Engineering, die eine „unheilige Dreifaltigkeit“ des heutigen Cyberkriminellen bilden.
DDoS-Angriffe beispielsweise haben inzwischen die menschlichen Reaktionsfähigkeiten übertroffen. Große Botnetze wie Aisuru haben sich zu Bedrohungen auf nationaler Ebene entwickelt, die in der Lage sind, die Netzwerke eines ganzen Landes lahmzulegen, warnt Cloudflare und sagt, dass diese Hochgeschwindigkeitsangriffe mit rekordverdächtigen Angriffen von 31,4 Tbit/s nun „völlig autonome Verteidigungsmaßnahmen erfordern“.
„Bedrohungsakteure ändern ständig ihre Taktik, finden neue Schwachstellen, die sie ausnutzen können, und Wege, ihre Opfer zu überwältigen. Um nicht überrascht zu werden, müssen Unternehmen von einer reaktiven Haltung zu einer Haltung übergehen, die auf umsetzbaren Informationen in Echtzeit basiert“, sagte Blake Darché, Leiter der Bedrohungsintelligenz bei Cloudforce One bei Cloudflare.
„Die Botschaft an die Verteidiger ist einfach: Führen Sie mit Intelligenz, oder riskieren Sie, in einem Rennen zurückzufallen, in dem die Einsätze noch nie so hoch waren.“
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