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Die Stellenausschreibungen im Technologiebereich in Seattle bleiben weit unter dem Niveau vor der Pandemie

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Die Stellenausschreibungen im Technologiebereich in Seattle bleiben weit unter dem Niveau vor der Pandemie

Die Skyline von Seattle. (GeekWire-Dateifoto / Kurt Schlosser)

Laut einem neuen Bericht zu Einstellungstrends liegen die Stellenausschreibungen im Technologiebereich in Seattle weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie In der Tat.

Die Website verwendet einen Index namens Indeed Job Postings Index, der den 1. Februar 2020 als „normalen“ Basiswert von 100 betrachtet. Zahlen unter 100 bedeuten weniger Stellenausschreibungen als vor der Pandemie.

In Seattle lag der Index für Softwareentwicklung am 27. November 2025 bei 32 – was bedeutet, dass die Einträge etwa zwei Drittel unter dem Benchmark vor COVID-19 liegen. Data & Analytics liegt mit 29 sogar noch niedriger.

Diese Zahlen haben sich in den letzten zwei Jahren kaum verändert. Software Development lag Ende 2023 beispielsweise bei 31 und Data & Analytics bei 38.

Laut Indeed sind landesweit die Stellenausschreibungen im Technologiebereich im Vergleich zu Anfang 2020 um fast ein Drittel niedriger.

In Seattle ist ein konzentrierterer Rückgang bei der Einstellung von Mitarbeitern im Technologiebereich zu verzeichnen. Dies sorgt für ein ungewohntes wirtschaftliches Umfeld in der Smaragdstadt, deren Technologiebranche im letzten Jahrzehnt größtenteils einen Aufschwung erlebte, einschließlich eines Einstellungsbooms zu Beginn der Pandemie.

Ein Bericht von CBRE im Jahr 2021 zeigte, dass in der Region Seattle von 2016 bis 2020 mehr als 48.000 Tech-Arbeitsplätze entstanden sind, ein Anstieg von mehr als 35 % – und damit schneller gewachsen als jeder andere große US-Tech-Markt in diesem Zeitraum. Amazon wuchs exponentiell, Microsoft erlebte ein massives Revival und die Startup-Szene boomte mehrere milliardenschwere Unternehmen.

Das Klima ist jetzt anders, gerade da das Zeitalter der künstlichen Intelligenz inmitten allgemeiner makroökonomischer Unsicherheit beginnt.

Bei Microsoft und Amazon kam es in diesem Jahr zu erheblichen Entlassungen, obwohl beide in ausgewählten Bereichen immer noch neue Mitarbeiter einstellen, da sie stark in die KI-Infrastruktur investieren. Manche Startupseinst sogenannte „Einhörner“, auch Baracke Mitarbeiter aufgrund finanzieller Schwierigkeiten entlassen.

Der technische Abschwung in Seattle geriet im September ins landesweite Rampenlicht Das Wall Street Journal detailliert die umfassenderen Folgen der weit verbreiteten Entlassungen, einschließlich geringerer Einzelhandelsausgaben in technologielastigen Bezirken und Rekordhoher Büroleerstand.

Die neuesten Trends könnten erklären, warum einige Arbeitssuchende, darunter langjährige Führungskräfte, haben Probleme, Tech-Auftritte in Seattle zu bekommen.

Einem Bericht von zufolge macht die Technologiebranche satte 30 % der Wirtschaft in der Region Seattle aus CompTIA. Das ist in den USA der zweitgrößte Ort hinter San Jose. Darüber hinaus sind mehr als 12 % der gesamten Arbeitskräfte im Großraum Seattle im technischen Bereich tätig.

Arbeitnehmer in der Berufskategorie „Computer und Mathematik“ im Großraum Seattle hatten im Jahr 2024 mit großem Abstand den höchsten Durchschnittsverdienst (163.609 US-Dollar), so die Studie Seattle Times.

Weitere Einstellungstrends in Seattle und national

Ende 2025 lagen laut Indeed Job Postings Index nur sieben von 45 Sektoren im Raum Seattle über 100 – und alle davon waren im Gesundheitswesen tätig. Zwei Jahre zuvor lagen 22 Sektoren noch über 100, was auf eine viel breitere Wirtschaft mit einer stärkeren Einstellungsnachfrage hinweist. Insgesamt verzeichnete Seattle von Februar 2020 bis Oktober 2025 einen Rückgang der Stellenausschreibungen um 35 %. Axios gemeldet.

Zu den derzeit schwächsten Branchen in Seattle zählen Daten und Analysen, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Personalwesen sowie Medien und Kommunikation.

Einige der größten Rückgänge in den letzten zwei Jahren waren in Nicht-Tech-Bereichen wie Autofahren, Pharmazie, Reinigung und Hygiene, Bauingenieurwesen und Kinderbetreuung zu verzeichnen – Indeed weist jedoch darauf hin, dass Pharmazie und Bauingenieurwesen im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie immer noch relativ hoch sind.

Tatsächlich gibt es in fast allen Bundesstaaten die höchsten Stellenausschreibungen in kleineren und mittelgroßen Regionen und nicht in Großstädten.

„Die Beschäftigung in vielen der größten MSAs konzentriert sich tendenziell auf die Bereiche Technologie, Wirtschaft und professionelle Dienstleistungen, wo es weniger Stellenausschreibungen gibt“, schrieb das Unternehmen in einem Blogbeitrag. „Kleinere MSAs weisen jedoch tendenziell höhere Beschäftigungsanteile in Sektoren auf, darunter Fertigung, Freizeit und Gastgewerbe sowie Gesundheitswesen, in denen im Allgemeinen Stellenausschreibungen vorliegen, die in der Nähe oder über den Standards vor COVID-19 liegen.“

Indeed sagte, das wahrscheinlichste Ergebnis für den Arbeitsmarkt im nächsten Jahr sei eine Ausweitung des aktuellen „Low Hire, Low Fire“-Umfelds. Darin wurde darauf hingewiesen, dass große Ballungsräume an der Küste mit langsamerem Bevölkerungswachstum und stärkerer Nutzung von Technologie und professionellen Dienstleistungen „wahrscheinlich mit härteren Bedingungen konfrontiert sein werden“.

Quelle

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