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Die niederländische Regierung setzt die Intervention bei chinesischem Chiphersteller aus

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Die niederländische Regierung setzt die Intervention bei chinesischem Chiphersteller aus

Dieses Foto zeigt eine Gesamtansicht der Nexperia-Zentrale in Nijmegen am 6. November 2025.

John Thys | Afp | Getty Images

Die niederländische Regierung erklärte am Mittwoch, sie habe ihre Intervention beim chinesischen Chiphersteller Nexperia nach konstruktiven Gesprächen mit den chinesischen Behörden ausgesetzt.

„Wir betrachten dies als Zeichen des guten Willens“, sagte der niederländische Wirtschaftsminister Vincent Karremans sagte in einer Erklärung, veröffentlicht auf der Social-Media-Plattform X.

In einem separaten Brief an das Parlament sagte Karremans, es sei klar geworden, dass Peking nun offenbar Unternehmen aus Europa und anderen Ländern den Export von Nexperia-Chips erlaube, und fügte hinzu, dass „dies ein wichtiger Schritt“ sei.

Die Entwicklung scheint einen erbitterten Streit zwischen den Niederlanden und China zu beenden, der globale Automobilkonzerne dazu veranlasst hatte Alarm schlagen über einen sich verschlimmernden Chipmangel.

Das niederländische Wirtschaftsministerium sagte, das Land halte es für „den richtigen Moment, einen konstruktiven Schritt zu unternehmen“, indem es die Anordnung gemäß dem sogenannten Warenverfügbarkeitsgesetz aussetze. Es fügte hinzu, dass es in den kommenden Wochen weiterhin Gespräche mit den chinesischen Behörden führen werde.

CNBC hat Nexperia, das seinen Sitz in den Niederlanden hat, aber dem chinesischen Unternehmen Wingtech gehört, und die chinesische Botschaft im Vereinigten Königreich um einen Kommentar gebeten.

Der Situation mit Nexperia begann im September, als sich die niederländische Regierung auf ein Gesetz aus der Zeit des Kalten Krieges berief, um faktisch die Kontrolle über das Unternehmen zu übernehmen. Der höchst ungewöhnliche Schritt wurde Berichten zufolge durchgeführt, nachdem die USA Sicherheitsbedenken geäußert hatten.

Bei ihrer Entscheidung verwies die niederländische Regierung auf Befürchtungen, dass die Technologie des Unternehmens, das auf die Massenproduktion von Chips für die Automobil-, Unterhaltungselektronik- und andere Industriezweige spezialisiert ist, „im Notfall nicht mehr verfügbar sein könnte“.

China reagierte, indem es den Export der Fertigprodukte des Unternehmens blockierte.

Die Aktien der europäischen Autogiganten wurden am Mittwochmorgen gemischt gehandelt. In Mailand gelistet Stellardie Muttergesellschaft von Jeep, RAM, Dodge und Chrysler, stieg aufgrund dieser Nachricht um 0,7 %.

Deutschlands Volkswagen, Mercedes-Benz-Gruppe Und BMWnotierten unterdessen um 9:48 Uhr Londoner Zeit (4:48 Uhr ET) alle geringfügig niedriger.

— Michael Wayland von CNBC hat zu diesem Bericht beigetragen.

Quelle

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