Motorola erweitert sein Smartwatch-Sortiment um mehr Leistung. Enthüllt bei CES 2026Die 150 US-Dollar teure Moto Watch kombiniert ein elegantes Design mit einem von Polar unterstützten Gesundheitstracking und bringt die Erkenntnisse einer Sportuhr in eine Smartwatch, die im Fitnessstudio genauso gut aussieht wie im Büro.
Anstatt ganz auf den Look einer robusten Sportuhr zu setzen, ist die Moto Watch so konzipiert, dass sie sich wie ein Alleskönner anfühlt, mit fortschrittlichen Funktionen wie Dualband-GPS und einer Akkulaufzeit von über einer Woche, die andere Flaggschiffe in den Schatten stellt.
Aber die Moto Watch kann nicht unbedingt mithalten Android-Smartwatches entweder. Wie neulich Motorola-Uhrenauf der Moto Watch läuft nicht Googles Wear OS. Stattdessen basiert es auf Motorolas eigener Software, deren Unterstützung auf Android-Telefone beschränkt ist. Dadurch nähert es sich Marken wie Amazfit oder Withings an und bahnt sich einen eigenen Weg zwischen Fitness-Wearables und vollwertigen Smartwatches.
Die neue Moto Watch von Motorola verfügt über fortschrittliche Gesundheits- und Fitnessmetriken, die von Polar unterstützt werden.
Die Polar-Partnerschaft bringt Einfluss auf die Gesundheit
Einer der größten Überraschungen, die sich aus der Ankündigung ergeben, ist die Partnerschaft von Motorola mit Polar, einem Veteranen in der Fitnesswelt. Polar ist bekannt für seine hochpräzisen Herzfrequenz-Brustgurte, die von Profi- und Leistungssportlern verwendet werden, sowie für spezielle Sportuhren, die direkter mit Garmin konkurrieren als herkömmliche Smartwatches.
Durch die Zusammenarbeit mit Polar macht Motorola deutlich, dass es mit der Gesundheitsüberwachung ernst ist, und die Partnerschaft bringt sofort Glaubwürdigkeit und Fachwissen eines vertrauenswürdigen Namens in der Branche mit sich. Laut Motorola unterstützt die Uhr differenziertere Fitness-Erkenntnisse wie Herzfrequenzvariabilität, Schlafstadien und Erholung. Es unterstützt außerdem Zweifrequenz-GPS für eine genauere Standortverfolgung, eine Funktion, die normalerweise speziellen Sportuhren oder High-End-Modellen wie der Apple Watch Ultra 3, der Pixel Watch 4 und neueren Galaxy Watches vorbehalten ist.
Die Moto Watch kann mit einer Ladung fast zwei Wochen halten.
Schont die Augen, belastet die Akkulaufzeit
Die Moto Watch sieht aus wie eine Mischung aus robuster Sportuhr und poliertem Analog, und das ist kein Zufall. Motorola hat es so konzipiert, dass es elegant und dennoch robust ist und sich nahtlos von schweißtreibenden Trainingseinheiten in die formelle Abendgarderobe verwandeln lässt.
Es verfügt über einen Aluminiumrahmen, eine Edelstahlkrone und ein rundes 47-mm-OLED-Display (1,43 Zoll), das mit Cornings Gorilla Glass 3 abgedeckt ist. Die Uhrenarmbänder sollen austauschbar sein und es gibt Optionen aus Edelstahl, Silikon und Leder. Es ist auch mit Uhrenarmbändern von Drittanbietern kompatibel. Die Uhr verfügt über die Schutzart IP68 für Wasser- und Staubbeständigkeit, was bedeutet, dass sie 30 Minuten lang in einen Meter Wasser getaucht werden kann.
Die Akkulaufzeit ist ein weiteres wichtiges Verkaufsargument für Motorola. Das Unternehmen gibt an, dass die Moto Watch mit einer Aufladung im Raise-to-Wake-Modus bis zu 13 Tage durchhalten kann, bzw. bis zu sieben Tage mit aktiviertem Always-on-Display. Wenn diese Behauptungen Bestand haben, würde die Moto Watch die meisten Android-Geräte verlassen Smartwatches Samsung und Google liegen mit ihrer typischen Akkulaufzeit von zwei Tagen zurück. Motorola gibt außerdem an, dass die Moto Watch schnelles Aufladen unterstützt und so in nur 5 Minuten eine Ladung für etwa einen Tag auflädt.
Teil eines umfassenderen Motorola-Ökosystems
Anstatt die Moto Watch als eigenständiges Produkt zu positionieren, stellte Motorola sie wiederholt als Teil seiner Expansion dar Moto Things-Ökosystem. Die Uhr lässt sich in Smart Connect integrieren, die App von Motorola zur Verwaltung von Erlebnissen auf Telefonen, Tablets und Zubehör.
Motorola kündigte außerdem die zukünftige Ausrichtung an seiner kommenden KI-Plattform Qira an, die für den Einsatz auf Lenovo-PCs, Motorola-Telefonen, Tablets und Wearables konzipiert ist. Obwohl keine uhrenspezifischen KI-Funktionen erwähnt wurden, sagt Motorola, dass zukünftige Updates einen reibungsloseren Fluss von Benachrichtigungen, Erinnerungen und Aufgaben zwischen Geräten ermöglichen könnten.
Zu früh, um ein Urteil zu fällen
Die Zeit wird zeigen, wie sich die Moto Watch im Praxistest schlägt. Die Uhr kann ab dem 22. Januar über die Website von Motorola vorbestellt werden und wird am 28. Januar offiziell in den Verkauf gehen.
Vorerst bietet die Moto Watch einen Einblick in Motorolas Vision für Wearables, die darauf abzielt, ein Ökosystem von Produkten aufzubauen, die nahtlos zusammenarbeiten. Es geht nicht darum, dort weiterzumachen, wo man mit der Smartwatch Moto 360 aufgehört hat (eingestellt im Jahr 2019), sondern vielmehr darum, eine neue Lifestyle-Nische zu erobern, die durch zuverlässiges Fitness-Tracking und eine lange Akkulaufzeit unterstützt wird.
Weitere Ankündigungen und erste Ausblicke finden Sie im Voraus CES 2026Kasse Die vollständige CES-Berichterstattung von CNET.



