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Die Fastenzeit beginnt heute mit Aschermittwoch – Was sagt die Bibel?

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Die Fastenzeit beginnt heute mit Aschermittwoch – Was sagt die Bibel?

Mittwoch, der 18. Februar 2026, ist Aschermittwoch, der erste Tag der diesjährigen Fastenzeit. Während der Fastenzeit praktizieren viele Christen spirituelle Praktiken wie Fasten, Gebete und andere Mittel, um Gott näher zu kommen.

Millionen Christen begehen den Aschermittwoch, indem sie Asche in Form eines Kreuzes auf ihrer Stirn tragen. Der Dekan der School of Divinity der Regent University, Corné J. Bekker, D.Litt. et Phil., erklärte gegenüber CBN News die Bedeutung der Asche in der Heiligen Schrift.

„In der Bibel stellt Asche zwei Dinge dar. Sie steht für Reue und unsere eigene Sterblichkeit. Wenn man also auf die Bibel zurückblickt, bereute der König, als Jona zu Ninive predigte, in Sacktuch und in Asche“, sagte er und fügte hinzu: „Jesus bezieht sich sogar darauf. Er sagte zu diesen beiden Städten Chorazin und Bethsaida: ‚Wenn ihr die Wunder gesehen hättet, die ich vorbereitet habe, hättet ihr Buße getan.‘ Asche.‘ Es auf unsere Stirn zu setzen, ist eine gegenkulturelle Erklärung, dass wir Gottes Gnade und Kraft brauchen.“

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Der Aschermittwoch ist der erste Tag der Fastenzeit, einer Zeit im christlichen Kalender, die vor Ostern liegt. Es ist eine Zeit für Christen, sich selbst zu prüfen und Gott näher zu kommen, oft durch die Praxis des Fastens.

„Fasten ist eine außergewöhnliche biblische Praxis, die zwei Dinge für uns tun wird“, sagte Bekker. „Erstens hilft es uns, unseren menschlichen Appetit zu zügeln. Und zweitens schafft es Raum für Gott. Es erzeugt spirituellen Hunger, sodass wir ihm nachlaufen können.“

Die Fastenzeit dauert 40 Tage bis zum Palmsonntag, dem Beginn der Osterwoche. Am Palmsonntag zog Jesus Tage vor seiner Kreuzigung und Auferstehung in Jerusalem ein.

„Behalten Sie Ostern im Auge“, sagte Bekker. „Während dieser 40 Tage soll man fasten, aber nicht sonntags. Die Sonntage in der Fastenzeit sind wie ein kleines Ostern. In der Fastenzeit geht es letztlich nicht um Elend, sondern um Vorfreude. Wir freuen uns auf die Auferstehung Jesu, die von unserer Befreiung und unserer eigenen Auferstehung spricht.“

Fasten bedeutet nicht immer, auf Essen zu verzichten. Manche Menschen verzichten beispielsweise in der Fastenzeit lieber auf soziale Medien. Bekker empfiehlt, Gott zu fragen, was Sie seiner Meinung nach aufgeben sollen, und stattdessen Gebet, Anbetung und Schriftlesung hinzuzufügen.

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