- Laut Teamviewer rechnet jeder dritte Arbeitnehmer damit, dass die technische Reibung in den nächsten 12 Monaten zunehmen wird
- Großbritannien, die USA und Indien sind am schlimmsten betroffen, Deutschland am komfortabelsten
- KI könnte die Lösung sein – aber Arbeitnehmer müssen unterstützt werden
Neue Untersuchungen von TeamViewer haben den Zusammenhang zwischen Technologie und Mitarbeiterzufriedenheit aufgezeigt, der viel umfassendere Auswirkungen auf Umsatz und Personalfluktuation haben könnte.
Der Bericht „Impact of Digital Friction“ des Unternehmens ergab, dass fast die Hälfte (46 %) der britischen Unternehmen digitale Reibung für die Verlangsamung ihrer Arbeit verantwortlich machen, wobei sogar noch mehr (55 %) Verzögerungen bei kritischen Projekten aufgrund von IT-Problemen verzeichnen.
Darüber hinaus geht etwa ein Drittel (30 %) der britischen Arbeitnehmer davon aus, dass die digitale Reibung im nächsten Jahr zunehmen wird.
Digitale Reibung kostet Unternehmen Umsatz und Personal
Unternehmen in Großbritannien (46 %), den USA (50 %) und Indien (65 %) melden am häufigsten Umsatzeinbußen aufgrund von IT-Ineffizienzen und liegen damit über dem globalen Durchschnitt (42 %). Auf der anderen Seite scheint Deutschland (33 %) herausgefunden zu haben, was funktioniert und was nicht, und verzeichnet eine viel geringere Rate an Einnahmeverlusten.
Insbesondere im Vereinigten Königreich gibt fast die Hälfte (47 %) an, dass technische Frustration zur Mitarbeiterfluktuation beitragen kann. Jeder Dritte (31 %) hat sogar miterlebt, wie Kollegen aufgrund schlechter Technologieangebote gehen, und eine ähnliche Zahl (27 %) hat darüber nachgedacht, sich selbst zu verlassen.
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung digitaler Reibung einen enormen Einfluss sowohl auf die Leistung als auch auf die Arbeitsmoral haben kann“, schrieb Andrew Hewitt, Vizepräsident für strategische Technologie.
TeamViewer sieht KI-Tools spielen eine Rolle bei der Bewältigung technischer Probleme – 52 % der Arbeitnehmer sind bereits offen dafür, dass KI routinemäßige IT-Aufgaben wie Fehlerbehebung und Passwort-Zurücksetzung übernimmt.
„Wenn Unternehmen KI-gestützte Konnektivität und intelligentere IT-Systeme nutzen, können sie Barrieren beseitigen, den Menschen wertvolle Zeit zurückgeben und ein reibungsloseres, lohnenderes Arbeitserlebnis schaffen“, fügte Hewitt hinzu.
Neben der Integration von KI in mehr Arbeitsabläufe müssen Unternehmen auch für eine bessere Benutzerschulung und Einarbeitung sorgen, um die Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten und ihnen ein stärkeres Sinn- und Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln.
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