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CHIME25: Wie man Veränderungen im Zuge von Innovationen und Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen bewältigt

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CHIME25: Wie man Veränderungen im Zuge von Innovationen und Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen bewältigt

Die Bedeutung des Änderungsmanagements für die IT-Einführung im Gesundheitswesen

Rasu Shrestha, Executive Vice President und Chief Innovation and Commercialization Officer bei Advocate Health, sagte, er glaube, dass die Rolle der Führung nicht darin bestehe, Gewissheit zu schaffen, denn wenn das das Ziel sei, seien Führungskräfte im Gesundheitswesen immer zum Scheitern verurteilt. Vielmehr gehe es darum, inmitten der Unsicherheit Klarheit zu schaffen, sagte er.

Er erzählte die Geschichte, wie Advocate Health die Pandemiekrise in eine Chance verwandelte. Die Organisation erlebte einen Wandel und wuchs von einem 6-Milliarden-Dollar-Gesundheitssystem zu einem 36-Milliarden-Dollar-Gesundheitssystem.

„Wir haben uns auf Klarheit und Vision konzentriert – nicht Wachstum um des Wachstums willen, sondern Wachstum um der Größe willen und Größe um des Einflusses willen“, sagte er.

Ryan Simpson, CEO des Methodist Hospital und des Methodist Children’s Hospital, einem Gesundheitssystem mit Sitz in San Antonio, erklärte, dass Führungskräfte dafür sorgen sollten, dass sich die Menschen mit Veränderungen und Unwohlsein wohlfühlen. Wenn man über Veränderungen nachdenkt, ist es wichtig, an die Zukunft zu denken, aber es ist auch klug, in den Rückspiegel zu schauen. Simpson empfahl den Führungskräften, mit ihren Teams darüber nachzudenken, wie sie eine Herausforderung gemeistert und gemeistert haben.

So gestalten Sie ein belastbares Gesundheitssystem

Couts fragte die Diskussionsteilnehmer, wie Führungskräfte im Gesundheitswesen ein System und eine Kultur entwerfen können, die Schocks, Cyberangriffen und finanziellem Druck standhalten können.

Simpson antwortete, dass es alles mit Kultur zu tun habe.

„In meiner Rolle geht es um zwei Dinge: Strategie und Kultur. Kultur frisst jedoch die Strategie beim Frühstück, Mittag- und Abendessen auf“, sagte er. „Das bedeutet, dass man verstehen muss, wo die Organisation steht, ihre Gesundheit beurteilen und die Stärken und Schwächen ihrer Kultur kennen muss, um die Widerstandsfähigkeit angesichts einer Herausforderung zu bestimmen. Kultur ist alles und etwas, worüber Führungskräfte nachdenken müssen.“

Carol Burrell, leitende Beraterin des Northeast Georgia Health System, erklärte, dass es bei Kultur um Mission und Werte geht, die in Krisen und Chaos als Grundlage der Organisation dienen. Sie sagte jedoch, dass es viel Absicht erfordert, diese Werte zu verstehen.

„Wenn wir Herausforderungen meistern, kommt es immer wieder auf das ‚Warum‘ an. Warum sind wir hier? Es ist größer als wir. Es geht um Gemeinschaft und Gesundheit“, sagte sie. „Man muss seine Werte und Kompetenzen verstehen. Wir sind nicht perfekt, aber zu wissen, was wir sein wollen, hat uns und unsere Werte gefestigt.“

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Tipps für eine erfolgreiche Implementierung von Digital Health

„Eine Reihe digitaler Tools können dazu beitragen, die Patientenversorgung zu verbessern, aber wenn man sie nicht in die Praxis umsetzt, nützt es nichts“, sagte Burrell.

Simpson fügte hinzu, dass das Methodist Hospital über einen Patienten- und Familienbeirat verfügt, in dem das Krankenhaus Patienten an einen Tisch einlädt, um ihre guten und schlechten Erfahrungen auszutauschen und so bei der Gestaltung der Pflege zu helfen.

Advocate Health hat während der Pandemie ein Krankenhaus-zu-Hause-Programm eingeführt. Bei der Annäherung an das Projekt, so Simpson, müsse die Führung die Funktionsweise des Gesundheitssystems überdenken.

„Es ist nicht mehr nur Ziegel und Mörtel, es ist Klicks und Mörtel“, sagte er und fügte hinzu, dass die Organisation das Paradigma von patientenzentrierter Pflege zu personenzentrierter Pflege ändere und den Ansatz verbreitere. „Wie nutzen wir das digitale Abgas- und Nudge-Verhalten richtig?“

Shrestha betonte die Notwendigkeit, Wellness als geschäftliche Notwendigkeit zu fördern.

Ein weiterer wichtiger Ratschlag, den man im Hinterkopf behalten sollte, ist laut Burrell, dass IT-Leiter im Gesundheitswesen immer prüfen müssen, wie die Technologie genutzt wird oder nicht. Die Dinge bleiben nicht immer gleich und die Bedürfnisse können sich ändern.

Auch die Vorbereitung der Endbenutzer auf die Technologie sei für den Erfolg der Implementierung von entscheidender Bedeutung, sagte Simpson. Auch wenn Führungskräfte eine Vision haben und begeistert sind, sind Führungskräfte möglicherweise nicht bereit für die Veränderung, wenn sie sich nicht mit den Endbenutzern auseinandersetzen, und die Umsetzung könnte scheitern.

„Wir hatten die richtige Strategie, aber die Kultur war noch nicht bereit“, sagte er.

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