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Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in Syrien gibt es sechs Tote und 21 Verletzte

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Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in Syrien gibt es sechs Tote und 21 Verletzte

BEIRUT — Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in der syrischen Stadt Homs während des Freitagsgebets wurden nach Angaben der Behörden mindestens sechs Menschen getötet und 21 weitere verletzt.

Von der staatlichen arabischen Nachrichtenagentur Syriens veröffentlichte Bilder zeigten Blut auf den Teppichen der Moschee, Löcher in den Wänden, zerbrochene Fenster und Brandschäden. Die Imam-Ali-ibn-Abi-Talib-Moschee befindet sich in einem überwiegend alawitischen Viertel des Viertels Wadi al-Dhahab in Homs, der drittgrößten Stadt Syriens.

SANA sagte unter Berufung auf eine Sicherheitsquelle, dass vorläufige Untersuchungen darauf hindeuten, dass in der Moschee Sprengkörper angebracht seien. Die Behörden suchten nach den Tätern des Angriffs. Um die Moschee sei eine Sicherheitskette errichtet worden, teilte das syrische Innenministerium in einer Erklärung mit.

In mehreren Teilen Syriens kam es in den letzten Wochen zu Spannungen, da langjährige konfessionelle, ethnische und politische Bruchlinien das Land weiterhin destabilisieren, auch wenn die groß angelegten Kämpfe nachgelassen haben.

Das Land hat mehrere Wellen erlebt konfessionelle Auseinandersetzungen seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad im vergangenen Jahr durch Angriffe von Aufständischen unter der Führung der islamistischen Gruppe Hayat Tahrir al-Sham, angeführt vom jetzigen Interimspräsidenten Ahmad al-Sharaa,

Assad, selbst Alawit, floh aus dem Land nach Russland. Gegen Mitglieder seiner Sekte kam es zu Razzien. Im März löste ein Hinterhalt von Assad-Anhängern gegen Sicherheitskräfte tagelange konfessionelle Angriffe aus, die das Land verließen Hunderte Menschen starbendie meisten davon Alawiten.

Am Montag kam es in gemischten Vierteln der nördlichen Stadt Aleppo immer wieder zu Zusammenstößen zwischen syrischen Regierungstruppen und kurdisch geführten Kämpfern, den Syrischen Demokratischen Kräften, die zur vorübergehenden Schließung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen führten und Zivilisten dazu veranlassten, in geschlossenen Räumen Zuflucht zu suchen. Anschließend verkündeten beide Seiten im Zuge der anhaltenden Deeskalationsbemühungen am späten Abend einen Waffenstillstand.

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