Start Lebensstil Michael Urie und Lux ​​Pascal verwandeln Richard II in eine „fabelhafte“ queere...

Michael Urie und Lux ​​Pascal verwandeln Richard II in eine „fabelhafte“ queere 80er-Jahre-Affäre

82
0
Michael Urie und Lux ​​Pascal verwandeln Richard II in eine „fabelhafte“ queere 80er-Jahre-Affäre

Michael, wie hast du Richard neben Craig Baldwin geschaffen? Was stand auf der Seite? Fühlten Sie sich frei, ein wenig zu spielen?

IN: Shakespeare präsentiert uns einen Dichter, einen eitlen König, jemanden, der Konflikte zu vermeiden scheint. Und viele, viele Interpretationen des Stücks gehen davon aus, dass er distanziert oder fahrlässig ist. Aber was Craig dazu beigetragen hat – was meiner Meinung nach so brillant ist und was die meisten Produktionen nicht finden – ist, dass er tatsächlich so viel von dem getan hat, was er getan hat, um dorthin zu gelangen, wo er ist, um sein Königreich und seine Krone zu bewahren. Ich denke, das gilt für jeden Anführer, jeden mit dieser Art von Macht. Und statt dieser Art von fahrlässigem, distanziertem, konfliktfeindlichem und eitlem König, den man oft sieht, haben wir hier einen sehr kalkulierten Richard, einen sehr klugen, intelligenten Richard, jemanden, der zwar überfordert ist, aber genau weiß, warum er getan hat, was er getan hat, um dorthin zu gelangen, und irgendwie feststeckt und die Konsequenzen tragen muss.

Es ist wirklich fabelhaft. Als wir anfingen, dachte ich ganz anders. Ich dachte: „Oh, er ist nachlässig“, „Er ist distanziert“, „Er ist so in seine eigenen Kleider oder seine eigenen Spiegel verwickelt, dass er nicht aufpassen wird.“ Aber es macht tatsächlich viel mehr Spaß, eine intelligente Person zu spielen, die bei vollem Bewusstsein ist.

Richard hat offensichtlich eine sexuelle Beziehung zu Aumerle, aber bei Ihrer Beziehung als König und Königin ist das ganz anders. Es ist klar, dass Sie auf einer Ebene tieferen Respekts operierten. Wie sollte Ihre Beziehung aussehen?

LP: Wir haben viele Gespräche über die Schichten geführt; es ist nicht gerecht romantisch oder Freundschaft. Es gibt ein Dazwischen, das eigentlich sehr menschlich ist und das wirklich jeder Mensch erlebt. Ich habe das Gefühl, dass es in meiner Beziehung zum König diese Freiheit gibt, weil ich das Gefühl habe, der einzige Mensch zu sein, der es wirklich weiß (Richard). Er muss mir nicht zustimmen, aber so habe ich versucht, die Königin darzustellen. Ich sehe dahinter die Kraft und den Ehrgeiz. Ich sehe die poetische Seele. Das ist auch ihre Stärke: Die Fähigkeit, mit einer neuen Regierungsform, die in die Geschichte eingegangen ist, politischen Wandel herbeizuführen. Deshalb stimme ich auch mit Michael überein und finde seine Interpretation so großartig. Das liegt daran, dass er dem poetischen Wert tatsächlich so viel Kraft verleiht. Deshalb ist es so ein tragischer Abschied, wenn wir beide alleine auf der Bühne stehen. Es ist eine verpasste Chance in einer Welt, die wir beide meiner Meinung nach gemeinsam erschaffen wollten.

Quelle

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein