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Mediplus bringt das S-Cath System Long auf den Markt

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Mediplus hat sein preisgekröntes S-Cath-System-Sortiment für die suprapubische Katheterisierung mit der Einführung des S-Cath-Systems Long erweitert, das über längere Komponenten und verbesserte Funktionen verfügt, um Ärzten mehr Auswahl, Flexibilität und verbesserte Benutzerfreundlichkeit zu bieten.

Das neue System verfügt über einen erweiterten Schleusendilatator, eine Nadel und einen Führungsdraht und wurde nach Angaben des Unternehmens als Reaktion auf die Nachfrage von Ärzten nach längeren Komponentenoptionen bei der suprapubischen Katheterisierung entwickelt, um den Bedürfnissen einer breiteren Patientengruppe gerecht zu werden.

Parallel zur Markteinführung hat Mediplus auch das ursprüngliche S-Cath-System mit wichtigen Verbesserungen überarbeitet, darunter eine echogene Nadel für eine verbesserte Ultraschallsichtbarkeit und die Entfernung der Kunststoffhülle, in der sich der Führungsdraht befindet, um den Kunststoffverbrauch zu reduzieren. Das Fachlayout wurde ebenfalls neu gestaltet und enthält nun nummerierte Schritte, die sich an der Verfahrenssequenz orientieren.

„Wir sind stolz darauf, das S-Cath System Long vorzustellen und gleichzeitig unser bestehendes Sortiment mit Verbesserungen aufzufrischen, die sowohl Ärzten als auch Patienten zugute kommen“, sagte Emma Gray, Geschäftsführerin bei Mediplus.

„Durch die Erweiterung des Sortiments und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit bieten wir medizinischem Fachpersonal mehr Auswahl für eine sichere, effektive und patientenorientierte Versorgung und kommen gleichzeitig unserem Engagement für die Umwelt durch die Reduzierung von Kunststoff in unseren Verpackungen nach.“

Das S-Cath-System ist ein Komponentensatz für die suprapubische Katheterisierung mit der Seldinger-Technik, einer sichereren Alternative zum herkömmlichen „blinden“ suprapubischen Kathetereinführen, sagt Mediplus.

Das System wurde als Reaktion auf die Nachfrage von Ärzten nach erweiterten Optionen entwickelt und baut auf der Sicherheit und Effizienz des ursprünglichen S-Cath auf, der die Seldinger-Technik zur kontrollierten suprapubischen Katheterisierung nutzt.

Suprapubische Katheter (SPCs) sind im Vergleich zu Harnröhrenkathetern mit einer geringeren Rate katheterassoziierter Harnwegsinfektionen (CAUTIs) verbunden, insbesondere bei Langzeitanwendung. Sie verursachen außerdem weniger Unbehagen für den Patienten, verringern das Trauma der Harnröhre und sind mit weniger Komplikationen wie Katheterverstopfungen und Hämaturie verbunden.

S-Cath wurde mit dem Queen’s Award für Innovation ausgezeichnet und wird von Urologen und Teams der interventionellen Radiologie häufig zur Behandlung von akutem Harnverhalt, einem der häufigsten urologischen Notfälle, eingesetzt. Über akute Situationen hinaus wird es auch bei Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen sowie bei Patienten mit Obstruktion oder urogenitalem Trauma eingesetzt.

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