- Die 40-TB-Kassette von LTO bringt die Bandspeicherung in die KI-gesteuerte Zukunft
- Die Aramidfolie verleiht dem Magnetband die Kraft, seine Lebensdauer zu verlängern
- Die Magnetbandspeicherung ist nach wie vor der kostengünstigste Offline-Schutz für kritische Unternehmensdaten
Magnetbandspeicher, die lange als veraltete Technologie abgetan wurden, trotzen weiterhin den Vorhersagen über ihr Aussterben.
Das LTO-Programm, eine Zusammenarbeit zwischen HPE, IBM und Quantum, hat eine neue Generation von LTO-Ultrium-Kassetten mit 40 TB nativer Kapazität vorgestellt.
Die Entwicklung fällt mit einer erneuerten Roadmap bis zur Generation 14 zusammen, die einen Kapazitätsmeilenstein von 913 TB anstrebt.
Ein neuer Ansatz für Bandmaterialien
Die Kapazitätssteigerung der 40-TB-LTO-10-Kassette ist größtenteils auf „Aramid“ zurückzuführen, ein neues Basisfilmmaterial, das dünnere und glattere Bänder ermöglicht und so längere Bandlängen ermöglicht, ohne die Größe der Kassette zu vergrößern.
In Kombination mit Verbesserungen am Laufwerkskopfdesign erreichen die neuen Medien eine zusätzliche Kapazität von 10 TB gegenüber dem 30-TB-Modell und bleiben gleichzeitig mit vorhandenen LTO-10-Laufwerken kompatibel.
„Unternehmen gehen von der Ad-hoc-Aufbewahrung zu bewussten ‚Archivarchitekturen‘ über, die KI-, Rechts- und Nachhaltigkeitszielen dienen“, sagte Jon Brown, Senior Analyst bei Omdia.
„Dieser neue 40-TB-LTO-10-Kapazitätspunkt bringt diese Architektur voran: weniger Kassetten, weniger Frames, weniger Energie und eine stärkere Sicherheitslage.“
Das Upgrade richtet sich an Unternehmen, die große Datensätze über Jahrzehnte hinweg speichern müssen, von der wissenschaftlichen Forschung bis hin zu Finanzunterlagen, und gleichzeitig die Strom- und Wartungskosten niedrig halten müssen.
Parallel zur 40-TB-Ankündigung haben die Technologieanbieter ihre Roadmap für die kommenden LTO-Generationen angepasst, die von LTO-11 bis LTO-14 reichen.
Die Roadmap erreicht nun einen Spitzenwert von ehrgeizigen 913 TB pro Kassette und entspricht damit dem prognostizierten Anstieg des Speicherbedarfs durch KI und datenintensive Anwendungen.
„KI hat Archive in strategische Vermögenswerte verwandelt“, sagte Stephen Bacon, Vice President, Data Protection Solutions Product Management, HPE.
„Die neue 40-TB-LTO-10-Kassette wird Unternehmen der Enterprise-Klasse – aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Medien, Forschung, Fertigung, öffentlicher Sektor und darüber hinaus – dabei helfen, Petabyte effizient zu konsolidieren, die Cyber-Resilienz durch echtes Offline-Air-Gapping zu stärken und die langfristige Aufbewahrung erschwinglich und nachhaltig zu halten.“
Durch die Priorisierung von Kosten pro Terabyte, Zuverlässigkeit und langfristiger Skalierbarkeit zielt der überarbeitete Plan darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit von Bändern in einer zunehmend von Solid-State-Leistung dominierten Umgebung aufrechtzuerhalten.
Die Roadmap berücksichtigt auch schnellere Speicher- und Abrufprozesse und unterstützt so das Wachstum der Infrastruktur im Exabyte-Bereich in allen Branchen.
Die Tests für die neuen 40-TB-Kassetten werden in Kürze beginnen, die Verfügbarkeit wird für Anfang 2026 erwartet.
Trotz Elon Musks öffentlicher Ablehnung älterer Speicherformate erfüllen Bänder weiterhin eine spezifische Funktion, die weder Flash-Laufwerke noch SSD-Systeme ersetzen können.
Sein Offline-Charakter bietet Schutz vor Cyberangriffen und Datenverlusten durch Hardwarefehler.
Diese neue Roadmap legt nahe, dass Band das KI-Zeitalter nicht nur überleben, sondern sich auch weiterhin daran anpassen wird.
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