- Chinas Trade-In-Programm generierte einen Umsatz von 502,94 Milliarden Yuan (ca. 74 Milliarden US-Dollar).
- Fast 70 Millionen Einkäufe wurden durch subventionsgesteuerte Anreize unterstützt
- Den größten Anteil an den verkauften Einheiten hatten digitale Produkte
China hat neue Zahlen für seine von der Regierung unterstützte Inzahlungnahmeinitiative für Konsumgüter veröffentlicht, und die Zahlen sind beträchtlich.
Nach Angaben des Handelsministeriums hatte das Programm bis zum 12. April 2026 einen Gesamtumsatz von 502,94 Milliarden Yuan (~74 Milliarden US-Dollar) generiert und fast 69,78 Millionen Einzelkäufe begünstigt.
Dabei entfielen 41,08 Millionen verkaufte Einheiten auf digitale und intelligente Produkte, die einen Umsatz von 122,41 Milliarden Yuan (ca. 18 Milliarden US-Dollar) erwirtschafteten.
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Spitzenreiter ist die Inzahlungnahme von Haushaltsgeräten
Die Inzahlungnahme von Haushaltsgeräten erreichte über 27 Millionen Einheiten mit einem Umsatz von 111,09 Milliarden Yuan (ca. 16 Milliarden US-Dollar), während die Inzahlungnahme von Automobilen 1,67 Millionen Einheiten überstieg, was zu einem Neufahrzeugabsatz von mehr als 269,44 Milliarden Yuan (ca. 40 Milliarden US-Dollar) führte.
Die Leistung für 2026 wird aussagekräftiger, wenn sie mit früheren Daten verglichen wird.
Im gesamten Jahr 2025 kamen 366 Millionen Einkäufe durch Konsumgüter-Inzahlungnahmeprogramme zugute und führten zu Produktverkäufen im Gesamtwert von 2,61 Billionen Yuan (~383 Milliarden US-Dollar).
Bis Ende Mai 2025 hatte das Programm den Umsatz von fünf wichtigen Kategorien von Konsumgütern bereits auf 1,1 Billionen Yuan (ca. 161 Milliarden US-Dollar) gesteigert, wobei etwa 175 Millionen Subventionszahlungen direkt an Verbraucher ausgezahlt wurden.
Die Bemühungen im Jahr 2025 wurden durch 300 Milliarden Yuan (ca. 59 Milliarden US-Dollar) in ultralangen Spezial-Staatsanleihen unterstützt, doppelt so viel wie im Jahr 2024.
Für 2026 plant die Regierung, insgesamt 250 Milliarden Yuan (ca. 37 Milliarden US-Dollar) in solche Anleihen bereitzustellen, wobei 62,5 Milliarden Yuan (ca. 9 Milliarden US-Dollar) bereits im April 2026 als zweite Finanzierungsrunde verteilt wurden.
Die Verkaufszahlen für 2026 sind zwar mit über einer halben Billion Yuan in etwas mehr als drei Monaten beeindruckend, liegen aber immer noch hinter dem im Jahr 2025 festgelegten Jahrestempo zurück.
Direkte Vergleiche bleiben jedoch schwierig, da das Programm seine Produktabdeckung jedes Jahr erweitert.
Chinas anreizorientiertes Modell steht im Gegensatz zum Rahmen der Europäischen Union im Rahmen der WEEE-Richtlinie.
Die EU konzentriert sich auf die Herstellerverantwortung für die Sammlung und Verarbeitung alter elektronischer Konsumgüter.
In Moldawien stellt das EcoVoucher-Programm jedoch Gutscheine im Wert von 305 € (358 $) für gefährdete Haushalte bereit, wenn sie alte Geräte zum Austausch zurückgeben.
Das Programm deckt bis zu 70 % der Kosten für einen neuen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine ab und sorgt so dafür, dass durch Recycling die Kaufhürden direkt gesenkt werden.
Mehr als 40.000 Geräte wurden bereits ausgetauscht, was zu Energieeinsparungen von über 1,22 Millionen Euro (1,4 Millionen US-Dollar) führte und gleichzeitig die Beseitigung ineffizienter Geräte beschleunigte.
Auch Indien verfügt über ein ähnliches Production Linked Incentive-Programm, das seit 2021 28.748 Crore Rupien (3,46 Milliarden US-Dollar) zur Unterstützung der Elektronikproduktion und -modernisierung ausgezahlt hat.
Die Ziele dieser Programme sind unterschiedlich, Experten haben jedoch festgestellt, dass Chinas Modell Produktverbesserungen und industrielle Transformation vorantreibt.
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