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Amazon-Zahlungen an Bezos‘ Blue Origin belaufen sich auf 1,8 Milliarden US-Dollar, da Aktionäre Interessenkonflikte anführen – GeekWire

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Amazon-Zahlungen an Bezos‘ Blue Origin belaufen sich auf 1,8 Milliarden US-Dollar, da Aktionäre Interessenkonflikte anführen – GeekWire

Jeff Bezos, der milliardenschwere Gründer von Amazon und Blue Origin, präsentiert während einer Konferenz 2017 in Colorado ein Modell der suborbitalen Raumkapsel New Shepard. (GeekWire-Foto / Kevin Lisota)

Amazon zahlte im vergangenen Jahr rund 1,8 Milliarden US-Dollar an Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen seines Gründers und Vorstandsvorsitzenden Jeff Bezos – fast das Dreifache des Betrags im Jahr zuvor – als sich der Technologieriese darauf vorbereitete, den Einsatz seiner eigenen Satellitenkonstellation in einer erdnahen Umlaufbahn voranzutreiben.

Die Erhöhung erfolgt, da die Aktionäre einen Vorschlag abwägen, der einen obligatorischen unabhängigen Vorstandsvorsitzenden vorsieht, und die Geschäftsinteressen von Bezos außerhalb von Amazon als potenzielle Interessenkonflikte anführen.

Bezos zurückgetreten Er wird 2021 CEO von Amazon, bleibt jedoch Vorstandsvorsitzender.

Entsprechend die EinreichungDas Unternehmen zahlte im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt etwa 2,2 Milliarden US-Dollar im Rahmen von Satellitenstartverträgen, wobei geschätzte 1,8 Milliarden US-Dollar an Blue Origin gingen. Der Proxy des Vorjahres zeigte, dass Blue Origin etwa 578 Millionen US-Dollar von insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar erhielt.

Amazon baut im Rahmen des Amazon Leo-Programms, früher bekannt als Project Kuiper, eine Konstellation von 3.236 erdnahen Satelliten auf, um Verbrauchern und Unternehmen Breitbandinternet zu bieten. Das Unternehmen hat bisher 243 Satelliten stationiert hat die FCC um eine zweijährige Verlängerung gebeten zu einem Termin im Juli, um etwa die Hälfte der Flotte in Betrieb zu nehmen.

Das gab das Unternehmen diese Woche ebenfalls bekannt ein 10,8-Milliarden-Dollar-Deal diese Woche, um Globalstar zu übernehmen, einen Satellitenbetreiber, der SpaceX als primären Startanbieter verwendet hat.

Die neue Glenn-Rakete von Blue Origin machte seinen Erstflug im Januar 2025 hat aber noch nicht die für den Rollout erforderliche Startfrequenz erreicht. Zusätzlich zu Blue Origin hat Amazon Startvereinbarungen mit United Launch Alliance und Arianespace abgeschlossen und hat laut Reuters auch die Falcon 9 des Blue Origin-Konkurrenten SpaceX für einige Starts in Anspruch genommen diese Woche berichtet.

Bezos ist außerdem Mitbegründer und Co-CEO des KI-Startups Projekt Prometheusein Unternehmen, das sich auf die Anwendung von KI in der Fertigung und Technik in verschiedenen Wirtschaftssektoren konzentriert.

Der vom AFL-CIO Reserve Fund vorgelegte Aktionärsvorschlag, der einen obligatorischen unabhängigen Vorsitzenden fordert, weist darauf hin, dass die wachsende Rolle von Bezos außerhalb von Amazon Anlass zur Sorge gibt.

„Als Technologieunternehmen könnte Project Prometheus ein potenzieller Konkurrent oder Geschäftspartner unseres Unternehmens sein, was zu potenziellen Interessenkonflikten führen könnte“, heißt es in dem Vorschlag, wobei auch die milliardenschweren Einführungsvereinbarungen von Amazon mit Blue Origin als potenzieller Konflikt genannt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Amazon auch Geschäfte mit dem Bezos-Konzern gemacht hat Washington Post.

Der Vorstand von Amazon empfiehlt, gegen den Vorschlag zu stimmen, mit der Begründung, dass die Struktur der leitenden unabhängigen Direktoren ausreichende Kontrolle biete. Die Position wird derzeit von Jamie Gorelick bekleidet, einem ehemaligen stellvertretenden US-Generalstaatsanwalt. Die Jahreshauptversammlung des Unternehmens ist für den 20. Mai angesetzt.

Die Blue Origin-Verträge wurden bereits früher geprüft. A Aktionärsklage im Jahr 2023 eingereicht Angeblich habe der Vorstand von Amazon weniger als 40 Minuten damit verbracht, die Startvereinbarungen zu genehmigen, ohne SpaceX als Alternative in Betracht zu ziehen. Kanzlergericht von Delaware wies den Fall abund der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates bestätigte dieses Urteil im November 2025.

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