- Checkout.com weigert sich nach einem Verstoß, ein Lösegeld an ShinyHunters zu zahlen
- Stattdessen wird der Lösegeldbetrag an zwei Universitäten gespendet
- CTO Mariano Albera betont „Sicherheit, Transparenz und Vertrauen“
Mariano Albera, CTO von Checkout.com, hat bestätigt, dass das Unternehmen in der ersten Novemberwoche 2025 Ziel eines digitalen Erpressungsversuchs der Gruppe ShinyHunters war, das Ergebnis jedoch möglicherweise nicht Ihren Erwartungen entspricht.
Die Angreifer griffen auf ein veraltetes Cloud-Dateispeichersystem eines Drittanbieters zu, das von Checkout.com nicht ordnungsgemäß außer Betrieb genommen worden war, was Auswirkungen auf interne Betriebsdokumente und Händler-Onboarding-Materialien aus dem Jahr 2020 und davor hatte.
„Wir schätzen, dass dies weniger als 25 % unserer aktuellen Händlerbasis betreffen würde“, bemerkte Albera.
Aufgrund der Art des Verstoßes waren die Live-Zahlungsabwicklungssysteme nicht betroffen und die Angreifer hatten keinen Zugriff auf Händlergelder oder Kartennummern.
CTO Mariano Albera entschuldigte sich öffentlich für den Vorfall und übernahm die volle Verantwortung für das Versehen. Checkout.com bestätigte jedoch, dass es das von ShinyHunters geforderte Lösegeld nicht zahlen werde: „Wir lassen uns nicht von Kriminellen erpressen. Wir werden dieses Lösegeld nicht zahlen.“
Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, den Lösegeldbetrag an die Carnegie Mellon University und das University of Oxford Cyber Security Centre zu spenden, „um ihre Forschung im Kampf gegen Cyberkriminalität zu unterstützen“.
„Sicherheit, Transparenz und Vertrauen sind die Grundlagen unserer Branche. Wir stehen zu unseren Fehlern, schützen unsere Händler und investieren in den Kampf gegen die kriminellen Akteure, die unsere digitale Wirtschaft bedrohen“, fügte Albera hinzu.
Checkout.com wurde für seine Transparenz und seine Weigerung, kriminelle Aktivitäten zu finanzieren, gelobt. Es ist unklar, wie viel an die beiden universitären Forschungszentren gespendet wurde.
In der Zwischenzeit kontaktiert Checkout.com betroffene Kunden und stimmt sich mit Strafverfolgungsbehörden und Aufsichtsbehörden ab.
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