Die wichtigsten Termine für die Preisverleihungssaison im nächsten und übernächsten Jahr stehen bereits im Kalender.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat am Dienstag die Termine für die Oscar-Verleihungen 2027 und 2028 bekannt gegeben: 14. März 2027 bzw. 5. März 2028. Die 99. und 100. Ausgabe der Preisverleihung wird das letzte Hurra mit dem langjährigen Verleiher ABC vor einem sein zu YouTube wechseln.
In einer weiteren Anspielung auf das Streaming legen die Actor Awards (früher bekannt als Screen Actors Guild Awards) auch die Termine für ihre nächsten beiden Shows fest, die wie die diesjährige Zeremonie live auf Netflix übertragen werden. Die von SAG-AFTRA verliehenen 33. Actor Awards sind für den 28. Februar 2027 und der Nachfolger für den 20. Februar 2028 geplant.
Die Producers Guild of America gab außerdem bekannt, dass die Zeremonie für 2027 am 27. Februar 2027 und die Wiederholung für 2028 am 19. Februar 2028 stattfinden wird.
Die Oscar-Verleihung 2027 und 2028 wird auch die letzten beiden Zeremonien sein, die im Dolby Theater stattfinden, nach mehr als einem Vierteljahrhundert in Hollywood. Ab 2029 werden die Academy Awards in das Peacock Theater von LA Live verlegt wird voraussichtlich umbenannt bevor die Oscars kommen. Die neue Vereinbarung läuft bis 2039.
Durch die Verankerung der Zeremonie auf dem weitläufigen LA Live-Campus statt im Herzen Hollywoods wird erwartet, dass die Akademie eine bessere Kontrolle über den Publikumsstrom und die Veranstaltungsplanung erhält und bessere Möglichkeiten für die Bewirtung von Besuchern bietet. Ebenso zielt die Verlagerung der Oscars auf YouTube darauf ab, die Reichweite der Show in einer von Streaming dominierten Ära zu vergrößern.
Die diesjährige ABC-Sendung durchschnittlich 17,9 Millionen Zuschauerein Rückgang von 9 % gegenüber den 19,7 Millionen Zuschauern auf ABC und Hulu im letzten Jahr. Der Rückgang beendete eine vierjährige Serie von Rating-Anstiegen.
Paul Thomas Andersons „Eine Schlacht nach der anderen“ leitete die diesjährigen Oscars mit sechs Auszeichnungen, darunter für den besten Film, die beste Regie und das adaptierte Drehbuch. „Sünder“, was ein verdiente Rekord 16 Nominierungenfolgte mit vier Auszeichnungen.
„Sinners“ gewann ebenfalls groß Schauspielerpreisewobei die Fernsehkategorien von „The Studio“ und „The Pitt“ dominiert werden.
Die Mitarbeiter der Times, Josh Rottenberg und Stephen Battaglio, haben zu diesem Bericht beigetragen.



