Die weltweiten Aktienkurse fielen größtenteils und Öl legte am Freitag wieder zu, nachdem die Wall Street aufgrund wachsender Zweifel an einer Deeskalation ihren schlimmsten Tag seit Beginn des Iran-Krieges erlebt hatte.
Im frühen europäischen Handel fiel der britische FTSE 100 um 0,3 % auf 9.939,96. Der französische CAC 40 fiel um 0,7 % auf 7.718,97 und der deutsche DAX verlor 1,3 % auf 22.314,28.
In Asien schloss der Nikkei 225 in Tokio 0,4 % niedriger bei 53.373,07. Der südkoreanische Kospi verlor ebenfalls 0,4 % auf 5.438,87 und verringerte damit den starken Rückgang zu Beginn des Tages zum Handelsschluss.
Der Hongkonger Hang Seng stieg um 0,4 % auf 24.951,88, nachdem er zuvor am Tag gefallen war, während der Shanghai Composite Index um 0,6 % höher bei 3.913,72 gehandelt wurde.
Der australische S&P/ASX 200 fiel um 0,1 % auf 8.516,30.
Taiwans Taiex war um 0,7 % niedriger, während Indiens Sensex 2,1 % verlor.
Am Donnerstag verzeichnete die Wall Street den schlimmsten Rückgang seit Beginn des Iran-Krieges, wobei der S&P 500 um 1,7 % an seinem schlechtesten Tag seit Januar auf 6.477,16 sank. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 1 % auf 45.960,11. Der Nasdaq-Composite brach um 2,4 % auf 21.408,08 ein und liegt 10 % unter seinem jüngsten Allzeithoch, was als „Korrektur“ gilt.
Die in dieser Woche erwarteten Deeskalationsverhandlungen zwischen Washington und Teheran haben die Märkte in Unordnung gebracht.
Kurz nach Handelsschluss an der Wall Street am Donnerstag sagte US-Präsident Donald Trump, dass er einen drohenden Angriff auf iranische Energieanlagen verschiebe, da er die Frist für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, einer wichtigen Wasserstraße für den Öl- und Gastransport, bis zum 6. April verschob.
Die US-Futures blieben am Freitag weitgehend unverändert.


