- Ein in New York vorgeschlagener Gesetzentwurf würde KI-Chatbots die Bereitstellung von Rechts- oder medizinischer Beratung verbieten
- Die Gesetzgebung würde es Benutzern ermöglichen, Unternehmen zu verklagen, wenn sich ihre Chatbots als lizenzierte Fachleute ausgeben
- Der Gesetzgeber sagt, die Maßnahme solle die Öffentlichkeit schützen, da KI-Tools immer häufiger eingesetzt werden
KI-Chatbots haben die letzten Jahre damit verbracht, fast jede Art von Frage zu beantworten, aber die New Yorker Gesetzgeber bereiten sich darauf vor, zumindest für einige Gesprächskategorien eine klare Grenze zu ziehen. Ein Gesetzesentwurf, der durch die gesetzgebende Körperschaft des Bundesstaates gebracht wird, würde KI-Chatbots verbieten, Rechts- oder medizinische Beratung anzubieten, und es Benutzern ermöglichen, die Unternehmen hinter diesen Systemen zu verklagen, wenn sie diese Grenze überschreiten.
Der VorschlagSenatsgesetz S7263, würde für KI-Chatbots gelten, die lizenzierte Fachkräfte wie Anwälte oder Ärzte nachahmen oder sich als diese ausgeben. Der Kern des Gesetzentwurfs basiert auf dem gleichen Prinzip, dass Einzelpersonen ohne die entsprechenden Lizenzen für KI weder als Anwalt noch als Arzt praktizieren können. Mit dieser Regel soll sichergestellt werden, dass die Menschen Beratung von ausgebildeten Fachleuten erhalten, die für ihre Ratschläge zur Verantwortung gezogen werden können.
Wenn eine KI Chatbot Reagiert der Entwickler auf eine Art und Weise, die eine lizenzierte rechtliche oder medizinische Beratung effektiv ersetzt, könnten die Entwickler gegen das Gesetz verstoßen. Der Gesetzentwurf, der weitere KI-Sicherheitsmaßnahmen umfasst, wurde kürzlich vom Internet- und Technologieausschuss des New Yorker Senats mit einstimmiger Unterstützung verabschiedet.
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Chatbot-Anbieter müssten die Nutzer zudem klar darüber informieren, dass sie mit einem System der künstlichen Intelligenz und nicht mit einem menschlichen Fachmann interagieren. Selbst wenn ein Chatbot einen Warnhinweis anzeigt, dass es sich nicht um einen Arzt oder Anwalt handelt, schützt dieser Haftungsausschluss das Unternehmen nicht vor einer Haftung, wenn das System dennoch verbotene Ratschläge liefert.
Aber es ist auch Teil einer größeren Anstrengung, KI-Chatbots in New York zu regulieren. Andere Gesetzentwürfe konzentrieren sich auf den Schutz Minderjähriger, die mit KI-Chatbots interagieren, oder auf die Stärkung der Transparenzanforderungen für generative KI-Systeme und synthetische Medien.
„Menschen verdienen echte Fürsorge von echten Menschen“, sagte Staatssenatorin Kristen Gonzalez, die den Gesetzentwurf einbrachte, in einem Stellungnahme. „Sie verdienen Transparenz, Rechenschaftspflicht und das Versprechen, dass ihre Daten sicher sind, während sie Technologie nutzen.“
KI-Beratung
Um das Gesetz durchzusetzen, könnten Einzelpersonen Zivilklagen gegen Unternehmen einreichen, deren KI-Chatbots gegen die Regel verstoßen. Benutzer könnten Schadensersatz und Anwaltskosten verlangen, wenn sie erfolgreich nachweisen, dass ein Chatbot unbefugte professionelle Beratung geleistet hat.
Wenn Millionen von Menschen KI-Chatbots verwenden, um E-Mails zu verfassen und Fragen zu Themen zu beantworten, die vom Kochen bis zur Steuerpolitik reichen, ist es nicht verwunderlich, dass viele KI-Antworten als echte Ratschläge betrachten. Genau das will der Gesetzgeber in Bereichen vermeiden, in denen Fehler schwerwiegende Folgen haben könnten.
Pädagogische Erläuterungen zu allgemeinen Konzepten wären weiterhin zulässig. Was der Gesetzgeber vermeiden möchte, ist das Szenario, in dem ein Chatbot jemandem souverän Anweisungen gibt, wie er eine Krankheit behandelt oder einen rechtsgültigen Vertrag auslegt. Aber es gibt immer unklare Situationen. Beispielsweise könnte ein Chatbot die Symptome einer Krankheit erklären, indem er öffentlich verfügbare Informationen zusammenfasst. Dennoch könnte dieselbe Erklärung die Gesundheitsentscheidungen eines Benutzers beeinflussen und sie in der Praxis einem medizinischen Rat ähneln.
Trotz dieser Bedenken scheint es unwahrscheinlich, dass sich der allgemeine Trend zur Regulierung künstlicher Intelligenz verlangsamt. Der wachsende Einfluss der KI hat den Gesetzgeber zu der Frage veranlasst, ob für die Technologie ähnliche Regeln gelten sollten wie für traditionelle Berufe.
Die Technologieregulierung breitet sich häufig von einer Gerichtsbarkeit auf eine andere aus. In großen Staaten erlassene Gesetze werden häufig zu Vorbildern für ähnliche Gesetze anderswo. Für KI-Entwickler bietet der New Yorker Vorschlag also eine Vorschau auf die Art von Fragen, die Regierungen zunehmend stellen werden und die KI-Chatbots ihrer Meinung nach nicht beantworten sollen.
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