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Polizei in Norwegen untersucht Explosion vor US-Botschaft in Oslo

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Polizei in Norwegen untersucht Explosion vor US-Botschaft in Oslo

OSLO — Die norwegische Polizei untersuchte am frühen Sonntag eine Explosion vor der US-Botschaft in Oslo, der Hauptstadt von Norwegen das skandinavische Landsagten Beamte.

Es wurden keine Verletzungen gemeldet. Die Polizei erhielt gegen 1 Uhr morgens Meldungen über einen „lauten Knall“ oder eine Explosion, teilte die Polizei von Oslo in einer Pressemitteilung mit.

Laut Frode Larsen, Leiter der gemeinsamen Ermittlungs- und Geheimdiensteinheit der Osloer Polizei, wurde die Explosion durch eine Art Brandsatz verursacht. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Botschaft das Ziel war und fahnden nach den Tätern und ihren Motiven.

Larsen sagte, dass der Eingang der Botschaft beschädigt sei, es jedoch keine Verhaftungen gegeben habe.

„Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium der Untersuchung, aber wir arbeiten auf der Grundlage mehrerer Hypothesen“, sagte Larsen in einer Erklärung. „Angesichts der aktuellen Sicherheitslage liegt es nahe, darüber nachzudenken, ob es sich hierbei um einen gezielten Angriff auf die amerikanische Botschaft handelte. Wir haben uns jedoch nicht auf eine einzige Hypothese festgelegt.“

Lokale Medien berichteten, dass Menschen in der Nähe sagten, dass die Straße nach der Explosion in dichten Rauch gehüllt sei. Die Polizei sucht Zeugengespräche.

Laut Kommunikationsberater Martin Bernsen hat der norwegische Polizeisicherheitsdienst PST nach dem Vorfall zusätzliches Personal angefordert, die Terrorbedrohungsstufe des Landes jedoch nicht verändert.

„Dies ist ein inakzeptabler Vorfall, der mit größter Ernsthaftigkeit behandelt wird“, sagte Astri Aas-Hansen, Norwegens Ministerin für Justiz und öffentliche Sicherheit.

„Die Polizei hat erklärt, dass sie den Fall mit erheblichen Mitteln untersucht und dass nichts darauf hindeutet, dass die Situation eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt.“

Die US-Botschaft in Oslo leitete Medienanfragen an das US-Außenministerium weiter, das jedoch nicht sofort eine Bitte um Stellungnahme beantwortete. Auch die Polizei von Oslo tat es nicht. Weitere Details waren nicht verfügbar.

Quelle

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