Der Bundesstaat Washington hat grünes Licht für seinen endgültigen Plan im Rahmen des Broadband Equity, Access, and Deployment (BEAD) erhalten. Programm – der landesweite Vorstoß, das Hochgeschwindigkeitsinternet auf Orte auszudehnen, die noch nicht über einen angemessenen Service verfügen.
Die Nationale Telekommunikations- und Informationsverwaltung hat dem BEAD-Vorschlag zugestimmtwodurch das Washington State Broadband Office die Befugnis erhält, Verträge mit Internetdienstanbietern abzuschließen und mit dem Bau zu beginnen.
Der genehmigte Plan sieht 736 Millionen US-Dollar an bundesstaatlichen BEAD-Mitteln und 112 Millionen US-Dollar an Landesmitteln vor, um etwa 166.500 Haushalte und kleine Unternehmen in 238 Projektgebieten zu verbinden. In Kombination mit privater Zusatzfinanzierung und anderen Beiträgen beläuft sich die Gesamtinvestition auf über 1 Milliarde US-Dollar.
Von den geförderten Standorten sind 76 % völlig unversorgt (kein qualifizierter Hochgeschwindigkeitsdienst), während die restlichen 24 % unterversorgt sind.
„Dies ist ein transformativer Moment für Washington“, sagte WSBO-Direktor Jordan Arnold in einer Erklärung. „Für ländliche und unterversorgte Gemeinden ist der Internetzugang eine Lebensader für wirtschaftliche Chancen, Bildung, Gesundheitsversorgung und die moderne Welt.“
Der Ausbau gliedert sich grob in festes WLAN (38 % der Standorte), Glasfaser (35 %) und Satellit im erdnahen Orbit (27 %). Neun der 238 Projektgebiete liegen auf Stammesgebieten.
Die Einbeziehung von Satelliten mit niedriger Erdumlaufbahn könnte für Starlink und Amazon Leo von SpaceX relevant sein, die beide an der Satellitenkonnektivität im Bundesstaat Washington beteiligt sind. Es ist noch nicht genau klar, wie viel jeder Anbieter erhalten wird, aber beide haben sich landesweit als Hauptgewinner der BEAD-Finanzierung herausgestellt. Sie verfügen jeweils auch über umfangreiche Satellitenproduktionsbetriebe im Bundesstaat.
Mit der vorliegenden NTIA-Genehmigung wird das WSBO nun offiziell die Auszeichnungen bekannt geben, Verträge mit Anbietern abschließen und mit der Bauüberwachung beginnen. Alle Projekte müssen innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein, obwohl das Büro sagte, dass einige noch in diesem Jahr den Grundstein legen könnten.



