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Eine Meditation über das Altern in einer Welt, die die Jugend verehrt

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Eine Meditation über das Altern in einer Welt, die die Jugend verehrt

Vor dem Hintergrund sich verändernder Landschaften mit Gletscherszenen und Feldern mit bräunenden Pflanzen präsentiert das neue Buch der Fotografin Ahndraya Parlato: Zeit zum Tötenuntersucht, was es bedeutet, als Frau in einer Kultur zu altern, die Schönheit mit Jugend und Hingabe mit Selbstauslöschung gleichsetzt.

Unter Verwendung der Natur als Metapher kombiniert das Projekt Porträts, Landschaften und Stillleben – von Pflanzen, Eis, Haushaltsgegenständen und sogar Waffen – in einer Weise arrangiert, die sowohl intim als auch beunruhigend wirkt. Überall im Buch finden sich Briefe, die an einen mehrdeutigen Empfänger gerichtet sind und so einen Dialog zwischen dem Künstler und einem imaginären Zeugen entstehen lassen.

Aufbauend auf der Bildsprache ihres 2021 erschienenen Buches, Wer ist verändert und wer ist tot?Parlato richtet ihren Blick auf die körperliche Transformation, insbesondere auf die der Mutterschaft. Die Arbeit bewegt sich zwischen riesigen Außenräumen und Innenräumen, die sich komprimiert anfühlen und das psychologische Hin und Her zwischen Freiheit und Verpflichtung widerspiegeln. Parlato greift durchgehend auf die natürliche Welt zurück, um darüber nachzudenken, wie Frauen gesehen werden und wie sie sich selbst sehen, während die Zeit den Körper verändert und die Identität neu formt.

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