Ein „Sturmzug“ aus aufeinanderfolgenden Winden und Regenfällen, der Spanien und Portugal heimgesucht hat, hat bereits 11.000 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen.
Ein vermutlich etwa 70-jähriger Mann starb PortugalDie örtlichen Behörden teilten mit, dass er am Mittwoch in der südlichen Region Alentejo gestorben sei, nachdem sein Auto von der Flut mitgerissen worden sei.
Und am Freitag teilte die Polizei mit, dass unweit der Stelle, an der eine Frau in Málaga von einem Fluss mitgerissen wurde, eine Leiche gefunden wurde, als sie versuchte, ihren Hund zu retten.
Sturm Leonardo hat am Dienstag die Iberische Halbinsel heimgesucht – mit Spanisch Die staatliche Wetterbehörde AEMET warnt, dass ein weiterer Sturm, Marta, im Anmarsch ist.
Aus Angst vor weiteren Überschwemmungen sind nun Tausende zur Evakuierung gezwungen.
Gebiete in der Nähe des Flusses Guadalquivir in Cordoba wurden aufgrund des dramatischen Anstiegs des Wasserspiegels über Nacht evakuiert.
Andalusiens Regionalleiter Juan Manuel Moreno sagte auf einer Pressekonferenz, dass man am Samstag mit 30 mm Regenwasser rechnet.
Er sagte: „Unter anderen Umständen wäre das wenig Wasser, aber im Moment ist es viel, da der Boden nicht entwässern kann und die Flüsse und Stauseen voll sind.“
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Unterdessen wurden im spanischen Bergdorf Grazalema 1.500 Einwohner evakuiert, da Wasser durch Mauern sickerte.
Schlimmer noch: Die Berge bestehen aus durchlässigem Gestein, das sich auflöst, wenn sie zu viel Wasser aufnehmen – was möglicherweise zum Zusammenbruch ihrer Struktur führt.
In der portugiesischen Stadt Alcacer do Sal erzählten Bewohner, wie sie mit nichts als der Kleidung auf dem Rücken fliehen mussten.
„Mir bleibt nichts übrig“, sagte einer zu Reuters. „Nichts.“
Der portugiesische Premierminister Luis Montenegro sagte am späten Donnerstag, seine Regierung habe den Katastrophenzustand in 69 Gemeinden bis Mitte Februar verlängert, wodurch „beispiellose“ Regenfälle und Überschwemmungsrisiken mehrere Regionen bedrohten.
Der Kommandeur des portugiesischen ANEPC-Katastrophenschutzdienstes, Mario Silvestre, sagte, dass sechs Flüsse von größeren Überschwemmungen bedroht seien.
Das Einzugsgebiet des Flusses Tejo wurde am Donnerstag wegen des abrupten Anstiegs des Wasserdurchflusses in Alarmbereitschaft versetzt.







